Weihnachten bei den Tieren im Wald

Der 24. Dezember ist da. Auch in diesem Jahr habe ich eine kleine Weihnachtsgeschichte für Euch.

 

Weihnachten bei den Tieren im Wald

 

Es gab einmal ein Wald, da waren alle Tiere nur für sich da und niemand achtete auf den anderen.
So halfen sie auch nicht den Hasen, der in einer Falle saß oder die Elster die sich den Flügel brach.
Das sollte sich aber ändern, als eines Tages ein alter Fuchs in den Wald kam. Erst wollten die Tiere
nichts mit ihm zutun haben, doch als der alte Fuchs von den Städten und Dörfern zu erzählen begann.
Hörten die Tiere ihm zu und lauschten seinen Worten. So erzählte er auch von den Monat Dezember
und wie die Menschen die Häuser mit Lichterketten schmücken und von dem Weihnachtsbaum,  der bei
manchen Menschen auch mit Äpfel und Zuckerstangen geschmückt wurde.

 

Das alles steht für die Liebe


So fragten sie, warum die Menschen das alles tun würden. Nur für diesen einen Monat und so sagte der
alte Fuchs: Das alles ist für den Zusammenhalt und steht für die Liebe. Und die Beleuchtung soll Licht ins
dunkle bringen. Wenn in den Fenstern eine Kerze steht, so finden Fremde dort Schutz.

So erzählte er von einem Tag, wo er von einem Auto angefahren wurde und im Straßengraben lag.
Sein Bein schmerzte und der Schnee verfärbte sich rot. Einige Menschen beachteten ihn nicht, doch
als der Fuchs schon glaubte sterben zu müssen, da beugte sich ein Mann über ihn und hob ihn auf.
Der Fuchs war sehr schwach und konnte auch sein Kopf nicht mehr heben. Er spürte die Arme des
Mannes und die Wärme die von ihm kam. Der Fuchs war so schwach das er bewußtlos wurde. Als
er wieder aufwachte, befand er sich in einem Korb, nah am Feuer, seine Wunde war versorgt
und nicht weit vom ihm stand ein Weihnachtsbaum. In den schönsten Lichtern und Farben, die er je
gesehen hatte.

Wieder sah er den Mann, er kam zu ihm beugte sich über ihn und sprach:
“Na Fuchs, da hast du noch einmal Glück gehabt. Jetzt bleibst du ersteinmal hier, bist du wieder Gesund bist.”
So geschah es auch und von Tag zu Tag wurde der Fuchs stärker und er konnte auch
schon wieder laufen. Immer wieder saß er am Fenster und schaute hinaus zum Wald und der Mann
sah das sein kleiner Freund Heimweh nach seiner Freihheit hatte.

So öffnete er eines Tages die Tür und  sagte:” Du bist geheilt und gestärkt, wenn du möchtest kannst du nun wieder in deinen Wald laufen”.  Ohne zu überlegen rannte er hinaus, noch einmal blieb er stehen drehte sich um und warf seinem Retter einen dankenden Blick zu und lief anschließend in den Wald.

“Das ist nun drei Tage her und wenn ich mich nicht irre, so ist Morgen Hl. Abend”, sagte der Fuchs.
Die anderen Tiere waren so begeistert von seiner Geschichte, das sie sich zum erstenmal gegenseitig
ansahen und meinten: “Wenn die Menschen es schaffen in dieser Zeit so freundlich zu sein, dann
werden wir es auch können”. Und so beschlossen sie, auch in ihrem Wald gemeinsam Weihnachten zu feiern.
Sie suchten nach den schönsten Baum und schmückten ihn mit Tannenzapfen, Eicheln und etwas
Stroh, das der Förster ihnen immer in die Krippe legte.
So standen sie nun um den Baum bewunderten ihn und sagten zu sich: “Wir wünsche allen eine  wunderschöne frohe Weihnachten!”

Und wenn du in den Wald gehst und siehst so einen Baum, dann weißt du das die Tiere des Waldes dort Weihnachten gefeiert haben.

*Autor unbekannt

Und wenn die Tiere im Wald gemeinsam Weihnachten feiern können, dann können wir Menschen das auch. In Liebe und Zusammenhalt. Mit offenen Türen und ohne Hass oder Ausgrenzung.

Ich wünsche Euch von Herzen:

Frohe Weihnachten

Eure

wheelymum

Share This:

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.