Mein Wort für 2017

Vor Jahren hat meine Ergotherapeutin, in der letzten Behandlung vor Weihnachten, eine meditative Musik angeschaltet und mich mit meinen Gedanken ins neue Jahr begleitet. Sie meinte zu mir:
Lassen Sie sich treiben.

Was wünschen Sie sich?

Welches Wort soll Sie im neuen Jahr begleiten?

 

Die Musik spielte sanft im Hintergrund. Mein Kopf war so voll, es kristallisierten sich Sätze, aber keine einzelnen Worte. Die Musik lief weiter und ich versuchte meine Gedanken davon zu schicken. Plötzlich stellt sich ein einzelnes Wort ganz klar heraus. Dieses Wort hat mich im neuen Jahre begleitet. Es hat sich verändert und war dennoch immer ganz nach bei mir.

Dieses Ritual mache ich nun seit über 8 Jahren am Ende eines Jahres. Am liebsten zwischen den Jahren in den Raumondnächten. Die Worte finden mich. Ich muss sie nicht suchen.

Gleichzeitig halte ich Rückschau auf das vergangene Jahr. Was gab mir Kraft, was hat mich Kraft gekostet. Wenn ich dem endenden Jahr aktuell, heute ein Wort mitgeben möchte, welches wäre das? Nicht immer stimmen die beiden Worte überein. Genau das mag ich daran. Ich gehe mit einer Vorstellung in das neue Jahr. Manchmal trifft diese zu. Manchmal verändert sie sich und manchmal entscheidet das Leben, was am besten passen würde.

Im Dezember 2015 hat mich das Wort: ausgewählt. Mit ihm bin ich in das neue Jahr gestartet.

Es war jederzeit präsent. Wenn ich nun, genau ein Jahr später auf die letzten 12 Monate zurückblicke, fände ich das Wort Kraft sehr angebracht. 2016 hat mich viel Kraft gekostet. Es hat mir aber auch sehr viel Kraft gegeben. Neue Situationen annehmen und lernen damit umzugehen, sind jedes Mal neue Herausforderungen für mich. Das Wort Kraft birgt viel positives aber auch negatives in sich. Das schönste ist es zu wissen, das ich nicht alleine bin.

Und dann liege ich hier. Die Musik ertönt. Ein neues Jahr liegt vor mir. 12 Monate voller Hoffnung, Glück, Angst, Kraft und Leben. Mit welchem Wort möchte ich in das neue Jahr starten. Welches Wort mag mich begleiten, mir den Rücken stärken?

Einige Wörter sehe ich vor meinem inneren Auge…Am Ende kommt die Achtsamkeit. Sie bleibt. Wir werden gemeinsam in das neue Jahr starten.

 

 

Wenn wir wirklich lebendig sind,

ist alles, was wir tun oder spüren, ein Wunder.

Achtsamkeit zu üben bedeutet,

zum Leben im gegenwärtigen Augenblick zurückzukehren.

Thich Nhat Hanh

 

Was ich ganz besonders fand? Diese „Übung“ mache ich schon viele Jahre. In diesem Jahr habe ich davon aber auch bei Zuckersüße Äpfel und bei tellyventure gesehen. Dort gibt es dazu sogar eine Blogparade.

 

Welches wäre denn das Wort, das euch am besten ins neue Jahr begleiten könnte?

Eure

wheelymum

Share This:

5 Kommentare

  1. isabelle

    Gelassenheit

    Antworten
    1. wheelymum (Beitrag Autor)

      Sorry Isabelle, dein Kommtar landete im Spam.

      Antworten
  2. Pingback: Der letzte Monat ist zu Ende - Wheelymum

  3. Schattenkämpferin

    Wow, ich hab beim Lesen direkt Gänsehaut bekommen. Kraft mussten wohl viele Menschen in 2016 investieren … aber wie Du schon sagst, kann man mit diesem Wort sowohl positive als auch negative Aspekte verbinden.

    Achtsamkeit finde ich einen schönen Leitstern für 2017. Ich habe mir ebenfalls vorgenommen, der Achtsamkeit in meinem Leben wieder mehr Raum zu geben. Mein Wort für 2017 ist allerdings Hoffnung …

    Liebe Grüße,
    Jess

    Antworten
    1. wheelymum (Beitrag Autor)

      Hallo Jess,
      danke für deinen Kommentar. Hoddung ist ein hervorragendes Wort – ich glaube auch ganz allegeim für 2017.
      Ich wünsche dir einen guten Start und alles Liebe.

      Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.