Friday five – Gleich ist Weihnachten

Weihnachten steht vor der Tür

Meine Freitagslieblinge. Ich habe eine Blogpause angekündigt und dennoch schreibe ich aktuell so gerne, dass ich auch meine Freitagslieblinge mit Euch teilen möchte. So kurz vor Weihnachten tat es mir einfach gut, noch einmal kurz innezuhalten und die Woche Reveu passieren zu lassen. Natürlich ist alles in dieser Woche, von dem Anschlag in Berlin überschattet. Die schönsten Worte hierfür hat, für mich, BerlinMitteMom gefunden. Bei ihr findet ihr auch, noch mehr Friday Five.

 

Juniors Lungenentzündung wird langsam besser. Wir haben unseren Kinderarzt in den letzten Wochen oft gesehen und ich bin diesem Mann so dankbar, das er für Junior und uns alle da ist. In dieser Woche hatte Junior auch etwas Lust zu basteln. So haben wir Weihnachtsschmuck für die Waldtiere vorbereitet. Mein absoluter Lieblingsmoment mit ihm.

 

 

Er ist immernoch etwas schlapp und schläft viel. Allerdings immer nur mit Körperkontakt. So habe ich die Zeit genutzt und gelesen. Die Sehnsuchtsfalle: Roman nach einer wahren Geschichte

Klappentext “Als Rita kurz vor dem Abi den aus Ghana stammenden Studenten Tony kennenlernt, ist es die große Liebe. Sie wird schwanger, doch Tony muss zurück in seine Heimat. Jahre vergehen, bis sie sich wiedersehen. Rita kann ihr Glück kaum fassen, aber es ist nur von kurzer Dauer. Tony stirbt bei einem Autounfall. Und weil sie blind vor Kummer ist, wird sie in Brasilien in eine Falle gelockt: Man erwischt sie mit einer großen Menge Kokain und verhaftet sie. Damit gerät Rita in eine Hölle, aus der es kein Entrinnen gibt …”

 

Ich mag Bücher nach einer wahren Geschichte. In diesem Buch erlebte Rita vieles und es bewegte mich sehr. Dinge, die man niemandem wünscht, erlebte diese junge Frau. In den anderen rezensionen, wird Rita als naiv beschreiben. Vielleicht ist sie das. Ich weiß es nicht – aber der Glaube an die Liebe als naiv zu bezeichnen, diese Meinung teile ich nicht. Vielleicht hätte sie in der ein oder anderen Situation anderes reagieren können. Aber das mag ich nicht beurteilen. Die Geschichte handelt von den 80gern bis 2012. Aus der ICH – Perspektive erzählt Rita einen auffühlenden und beklemmenden Roman über das Leben. Durch den Aufbau und die Sprachwahl, die zwischen den Jahren hin und herwechselt, empfand ich es als spannend und abwechslungsreich. Hera Lind schreibt hier einen gesellschaftskritischen und sozialkritischen Roman mit politischen Einflüssen und vielen autobiografischen Elementen.

 

 

Glückssterne:
Glückssterne ist der zweite Roman von Claudia Winter. Sie fansziniert mich schon alleine durch ihre Geschichte. Claudia ist die Tochter gehörloser Eltern und lernte bereits mit vier Jahren lesen und schreiben. Und schreiben, das kann sie. Ihr Stil ist frisch, herzlich und charmant. Schon die Art zu schreiben fazinierte mich an diesem Buch. Zum Inhalt will ich nicht zu viel verraten: Josefine weiß genau, was sie möchte. Ihre Cousine, haut nach Schottland ab. was Joesefine das angeht. Ihre Cousine hat den Brautring im Gepäck. Ohne diesen wird ihre Großemutter den Segen zu Josefines Hochzeit verweigern.
Mir hat schon der Einstieg in die Handlung sehr gut gefallen. So reist Joesfine nach Schottland um den Ring zu finden. Dort erlebt sie vieles und lernt vieles neues kennen. Begleuitet von Schottischen Orginalrezeoten und dem Zauber Schottlands, musste ich beim Lesen schmunzeln, lachen, träumen und bekam Fernweh.  Natürlich erlebt Josefine nicht nur verschiedenes auf ihrer Reise, es ist auch eien Reise zu sich selbst

 

Ich habe das kleine Büchlein:Meinen Hass bekommt ihr nicht, nochmals gelesen. Hier könnt ihr meine Rezension vom Sommer nachlesen.

 

Das Lieblingsessen in dieser Woche war echtes Seelenfutter:

 

 

Mein Lieblingsmoment nur für mich war das Verpacken der Geschenke im Kerzenschein.

 

 

Meine Lieblingsinspiration der Woche? Das waren die Menschen in Berlin und in Deutschland. Menschen die auf die Straße gingen, We are the World sangen, Rechten Hetzern Herzen entgegenstrecken, Mahnwache hielten und Liebe verströmten. Meine Gedanken sind bei den Familien, die in diesen Tagen ihren Vater oder Sohn, ihre Mama oder ihre Tochter, ihre Schwester, den Onkel oder die Freunde verloren haben. Glaubt daran, Liebe ist stärker als Hass.

 

 

Frohe Weihnachten – hier kommt ihr noch zu einem kleinen Weihnachtsgeschenk.

 

Eure

wheelymum

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