10. Oktober: World mental health day

Heute ist der world mental health day, der Welttag der mentalen Gesundheit.

Ja, da steht er also der Tag und bei mir schwingen mit ihm die ganzen Herausforderungen mit. Du musst, du sollst, für deine pschische Gesundheit ist es wichtig, dass du…. und irgendwo im Zimmer in einer Ecke steht ein kleines Monster. Mit jedem Satz den ich mit diesen Worten beginne, reiche ich diesem Monster einen Keks. Es isst immer mehr, wird größer, krümelt mir alles voll und irgendwann kann ich es gar nicht mehr übersehen. Also stelle ich mir die Fragen: 

Was tut mir wirklich gut? 

Was kann ich ändern? 

Der world mental healty day ist ohne Frage ein wichtiger Tag, denn ja die Psyche ist ein wichtiger Teil unseres Wohlbefinden. Sie ist für mich ebenfalls ein großer Antrieb meine Kinder bindungsstark ins Leben zu begleiten. Auch das ist nicht immer einfach und kann sehr kräftezehrend sein. Also ist es einer meiner wichtigsten Punkte auf mich zu achten. Denn nur dann, kann ich das auch weitergeben. 

Ich weiß, aus eigener Erfahrung wie sehr eine Seele leiden kann. Manche Menschen wachsen nicht gesund auf, körperlich wie seelisch. Wenn Kinder leiden, verletzt werden oder traumatisiert sind, hat das oft weitreichende Folgen.

Und ein so wichtiger Kern für ein gesundes Aufwachsen, ist die Bindungsstärke, die Beziehungserfahrungen die ganz früh gemacht werden.
Man hat Faktoren heraus gearbeitet die für eine Resilienz (die seelische Immunabwehr) wichtig sind. Bei unseren Kindern achten wir oft darauf, doch wie ist es eigentlich mit uns selbst? Zu den Faktoren gehören unter anderem

  1. positive Selbstwahrnehmung.

  2. angemessene Selbststeuerungsfähigkeit.

  3. Vertrauen in die eigene Selbstwirksamkeit.

  4. angebrachter Umgang mit Stress.

  5. Fähigkeit Probleme zu lösen.

Das sind alles wichtige Faktoren für ein bindungsstarkes Miteinander.
Und gleichzeitig ist ein so wichtiger Faktor, was brauchst du? Was brauchst du, dass es dir als Mutter oder Vater psychisch gut geht?

Jeder dieser Punkte kann wichtig sein, um du spüren und zu fühlen, was man braucht, damit es einem selbst im Alltag gut geht.

Vielleicht einer der Herausforderten Dinge am Eltern sein. Für mich auf jeden Fall. 

Wenn wir wissen was wir brauchen, muss wir und auch noch selbst darum kümmern, dass diese auch umgesetzt werden. Wir dürfen und müssen uns dafür einsetzten, was für uns selbst wichtig ist. Denn, wer regelmäßig Dinge macht, die seinen Werten und Stärken entsprechen, fördert damit seine mentale Gesundheit. 

Für mich sind das folgende Punkte: 

kein du Musst oder du sollst sondern eher ein, es ist gut für dich, wenn du… 

oder schenke dir diesen nächsten Moment Zeit, für dich, um…. 

  • Gesund zu Essen. 
  • dich alleine an der frischen Luft zu bewegen 
  • eigene Gedanken und den inneren Kritiker zu hinterfragen. 
  • dankbar zu sein. Mir hilft diese Übung noch jeden Tag. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Erkenntnis, dass es tatsächlich immer wiederd iese guten Punkte gibt und dadurch schaue ich insgesamt genauer hin. Das hat meine Einstellung verändert. 
  • Selbstreflexion:  Wie Nehme ich meine Gefühle wahr, nicht nur im Kopf auch im Körper- erlaube ich sie mir? Ich bin ok, so wie ich bin. 
  • Bewusster Medienkonsum: Zu oft endet mein Tag mit dem Blick aufs Smartphone. Sinnloses Scrollen oder ständige Push-Nachrichten über weltweite News können überfordern. Ich habe die Push up Nachrichten vollkommen ausgestellt. Das hilft mir sehr.
  • Bewegung: Laut der Wissenschaft kann bereits eine Stunde sportliche Aktivität in der Woche das Risiko, an Depressionen zu erkranken, reduzieren. Das muss natürlich nicht sein und es geht auch nicht um Extremsport. Es ist aber die Kombination aus körperlicher Aktivität und Körpergefühl
  • Für mich war auch der Punkt über das Wissen von psychischen Vorgänge im Zusammenhang mit unseren Ressourcen sehr wichtig: Sich mit seiner eigenen Psyche zu beschäftigen, Hintergründe zur Entstehung von psychischen Störungen, Zusammenhänge und Auswirkungen besser zu verstehen, kann lebensrettend sein.

 

Natürlich können wir jetzt nicht sofort alle Punkte ändern. Aber vielleicht einfach nochmal in in hinein spüren. Was tut uns gut und was brauche ich gerade. Überlege dir heute, was kann ich verändern, ohne dass ich mich noch mehr stresse. Das soll es auch gar nicht. 

Manche Dinge verändern sich auch. Und vielleicht spricht dich heute ein Punkt gar nicht an, dafür morgen um so mehr.

Ganz gleich wie oder was, wir dürfen uns immer wieder in Erinnerung rufen: du bist gut genug und wundervoll, genauso wie du bist.

 

Ganz wichtig, 

diese Tipps sind für Menschen gedacht, die auf ihre psychische Gesundheit achten wollen. Sie ersetzen keinen Besuch bei Ärzt:innen, Therapeut:innen oder ähnliches.  Wenn du merkst es geht dir schlecht, du kommst aus deinem Tief nicht heraus oder du Gedanken hast dich selbst zu verletzten, zögere nicht und hole dir professionelle Unterstützung. 

 

Eure

 

wheelymum

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