30 Jahre Kinderrechtskonvention
30 Jahre Kinderrechte!
Kinderrechte sind Menschenrechte.
Kinder haben laut Gesetz ein Recht auf:
Gleichheit
Gesundheit
elterliche Fürsorge
Privatsphäre und persönliche Ehre
Schutz in Krieg und auf der Flucht
Schutz vor Ausbeutung und Gewalt
Spiel, Freizeit und Ruhe
Betreuung bei Behinderung
Meinungsäußerung, Information und Gehör
Bildung
Diese Rechte gelten weltweit für jedes Kind!
Kinderrechte sind Menschenrechte. Und es geht uns alle etwas an – weltweit haben wir damit zu tun. Doch auch ganz nah bei uns. In diesem Zusammenhang möchte ich ein Thema ansprechen, welches mich sehr beschäftigt:
Diese Rechte müssen nicht an der Kitatür abgegeben werden.
Dieser Text ist kein Text gegen Kindergärten oder Pädagogen. Ich habe selbst in Kindergärten gearbeitet. Es ist ein Text für alle, die Kinder lieben und mit ihnen als gleichwertige Menschen umgehen.
Es gibt viele Erzieher, die eine wundervolle Arbeit leisten aber es gibt auch schwarze Schafe in diesem Bereich. Das Thema Gewalt (physisch wie psychisch) in Kindergärten ist ein absolutes Tabuthema. Die Erzieher die ihren Mund auf machen, werden schnell unterdrückt, unschöne Dinge die an den Träger gemeldet werden, werden unter den Teppich gekehrt, Eltern trauen sich nichts zu sagen, da sie ggf. auf diesen Platz angewiesen sind.
Leider herrscht immer noch in Einrichtungen rauer Ton, Kinder werden zum Essen gezwungen, erniedrigt und beschämt werden. Das muss sich ändern!
Dazu hilft Öffentlichkeit. Es gibt das Buch: Seelenprügel: Was Kindern in Kitas wirklich passiert. Und was wir dagegen tun können (Link zum Partnerprogramm)
Kitas müssen vor allem verändert, nicht nur vermehrt werden. Der Bildungswahn zerstört und stresst unsere Kinder, unbeschwert sein, spielen dürfen und Wertschätzung erfahren scheint oft zu „lästig“ zu sein. Es ist kein leichtes Buch – nein. Aber es ist leicht zu lesen und es öffnet einem die Augen:
Im ersten Teil erfährt der Leser, was leider häufig in Kitas und Kindergärten geschieht, danach werden Gründe genannt, warum es passiert, zuletzt stehen die Lösungsansätze.
Die Autorin belegt alle Aussagen mit Quellen. 500 Kitas sind kein „Zufall“. Es muss etwas geschehen. Es ist spannend, berührend zu lesen, aber dennoch gibt es Hoffnung, denn auch wenn in diesem Buch viel negatives steht, Dinge die man endlich ändern muss – so spricht die Autorin auch immer wieder davon, dass es sehr sehr viele gute und bildungsorientierte Pädagogen gibt. Es ist kein blinder Rundumschlag. Es ist ein Buch, welches für die Kinderrechte einsteht, in Einrichtungen, in denen sie einen Großteil ihrer Zeit verbringen. Danke
Eure