Frühlingsstress – oder Leben wie ein Vogel

Ein Vogel fliegt hoch oben am Himmel

Ich liege im Gras. Ich öffne meine Augen und schaue in den Himmel. Kaum eine Wolke am Himmel. Die, die da sind ziehen sachte und langsam. Ein Schauspiel. Ein Vogel fliegt durch meinen Blick. Langsam aber stetig geht sein Flügelschlag. Er scheint alles um sich herum zu vergessen und fliegt Stück für Stück in den Himmel. . Mein Blick folgt ihm. Meine Gedanken steigen zu ihm nach oben. In meinem Kopf taucht eine Melodie auf: I´m like a bird. 

Das Frühlingsleben in Kombination mit diesem Leben „nach“ Corona fordert mich.

Der Terminkalender platzt aus allen Nähten. Nichts vergessen. Versuchen alle Wünsche zu berücksichtigen und alles unter einen Hut zu bekommen.

Der Vogel beginnt immer schneller im Kreis nach oben zu fliegen

Veranstaltungen in Kindergarten, Schule, Verein, Elternaktionen, sich endlich wieder zum Grillen mit Freunden treffen, Geburtstagsfeiern, Feste, Feiern, Ausflüge all das was in den letzten 2 Jahren kaum oder gar nicht stattgefunden hat holt mich nun mit aller Wucht ein.

Im Sinne der Barrierefreiheit sind wir wieder am Stand von vor zwei Jahren, Hier hat sich nichts getan. All die Hoffnung, die viele von uns hier hinein gesetzt haben iist verpufft. Es bleibt also anstrengend.

Der kleine Vogel breitet die Flügel aus und lässt sich treiben 

 

Das Januarwunder wollte heute morgen nicht aufstehen. „Lass mich einfach slafen. Is will nur slafen.“

Ich verstehe ihn so gut. So sehr, wie ich mich für alle freue, die wieder unterwegs sind, für mich ist das zu viel. Ich muss auf mich und meine Kräfte achten. Ich spüre damit bin ich nicht alleine. Meine Kinder brauchen bewusste Pausen – sie können nicht von einer Probe, zum Fest und danach noch eine dritte Station machen. Pausen sind wichtig, Auch wenn es schade ist, nach der langen Zeit nicht überall dabei zu sein.

Der Vogel fliegt zu einem Balken unter dem Dach und versteckt sich. Vielleicht hat er da sein Nest?

Ich schließe meine Augen. Einatmen, ausatmen. Auf mich und uns achten. Auch wenn das Leben wieder tobt. So ganz können wir diesem Tempo und den Menschenmassen einfach (noch) nicht folgen.

 

 

Eure

wheelymum

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3 Kommentare

  1. Rollipack

    Ich kann deine Worte so gut nachvollziehen. Die Coronazeit hat ihre Spuren hinterlassen. Ich benötige viel mehr Ruhe und vor allem weniger Menschen. Bin auch schneller gestresst. Vielleicht ändert sich das wieder.

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    1. wheelymum (Beitrag Autor)

      Darauf hoffe ich auch. Aber weißt du was, es tut mir schon gut zu lesen, dass ich damit nicht alleine bin. Danke

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  2. Kerstin

    Ich fühle das sehr. Gönne dir Pausen. Liebe Grüße Kerstin

    Antworten

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