Wie Kinder mit Behinderung umgehen – Kindermund (Teil2)

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns die Augen öffnen. Situationen in denen wir von ( unseren ) Kindern lernen können.Ich habe einige kleine Situationen gesammelt, wie Kinder mit Behinderunegn umgehen und möchte diese gerne mit euch teilen:

 

Kinder und der Rollstuhl

 

Wir sind im Familienhotel. Beim Mittagessen kommt ein kleine Mädchen, ca. 2 Jahre alt zu uns an den Tisch. (Die Familie sitzt am Nachbarstich) Ich sage “Hallo” und sie redet etwas – leider verstehe ich sie nicht ganz.

Ihre Mama erklärt ihr: ” Das ist ein Rollstuhl ”

Der Papa meint nur: “Den haben wir heute morgen dich schon im Spielzimmer gesehen.”

Mama: “Ja, gesehen, aber ihr habt ja nicht gesagt was es ist oder was der kann.”

Das Mädchen streckt sich, in Richtung unserem Tisch und ruft laut: “Auch Kerze haben will.”

Auf unserem Tisch war die Kerze zum Mittagessen angezündet. Auf dem Nachbarstich nicht. Und diese Kerze hat die Aufmerksamkeit des Mädchen auf sich gezogen. Der Rollstuhl war ihr vollkommen egal.

 

Es sind die kleinen Dinge.

 

Eure

wheelymum

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2 Kommentare

  1. Lydiaswelt

    Die meisten Erwachsenen gehen von ihrer eigenen Wahrnehmung aus. Für sie ist es der Rollstuhl, der Blindenstock oder eine andere “Auffälligkeit”, die ihnen ins Auge fällt. Für das Mädchen war es die Kerze, die ihren Blick angezogen hat.

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    1. wheelymum (Beitrag Autor)

      Ganz genau – ich fand das so befreiend

      Antworten

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