Neu hier ?

Hallo schön, das du hier bist. Ich möchte mich dir kurz vorstellen, damit du weißt, bei wem du dich gerade tummelst.

Ich bin so vieles: Mama, Freundin, Frau, Tochter, Schwester, Enkel, Tante, Erzieherin, Rentnerin, Behinderte, Rollstuhlfahrer, Hilfesuchende, Hilfeannehmende, Patienten, Kundin, Chaotin, strukturiert und chaotisch, willensstark, anstrengend, naturliebend und noch vieles, vieles mehr.

Und ich bin eine Wheelymum.

Mama im Rollstuhl

Mama mit chronischer Krankheit

 

Doch ich hatte nicht immer einen Rollstuhl. 

Als ich als Kind im Kindergarten war, sagte ich: Hier komme ich wieder zurück. Ud so war es. Ich habe eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht. Während des letzten Jahres meiner Ausbildung habe eine Zusatzausbildung zur Entspannungspädagogin absolviert. Ich habe eine Krippengruppe mit aufgebaut und danach 1 Jahr als kommissarische Leitung gearbeitet. Ein beruflicher Wechsel beschenkte mich mit  wundervollen Jahren in einem Kinderhaus. Nebenberuflich habe ich eine Ausbildung zur Mentorin gemacht und Weiterbildungen mit den Schwerpunkten Waldorfpädagogik, ganzheitliches Erziehen und zur Spracherzieherin. Im Sommer 2008 habe ich eine Zusatzausbildung begonnen zum Fachwirt für Organisation und Führung.

Im Jahr 2008 wachte ich eines Morgens auf und meine Beine waren eingeschlafen. Als ich aufstehen wollte, bin ich gerade wieder ins Bett gefallen. Meine Beine tragen mich nicht mehr. Es folgten etliche Klinikaufenthalte und sehr viele Untersuchen. 2 Psychotherapien sowie der Rollstuhl waren die nächsten Schritte. Arbeiten konnte ich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr. Heute 2016 benötige ich Pflege, Hilfe, habe einen Behindertenausweis und beziehe Erwerbsunfähigkeitsrente.

2008 lernte ich auch meinen❤ Mann kennen. Mit ihm habe ich seit 2013 einen kleinen Sohn und wir sind eine glückliche, kleine Familie. Bei unserem Sohn wurde 2014 Zöliakie diagnostiziert. Seitdem ernähren wir ihn (und häufig auch uns) glutenfrei.

Ich bin eine Mama im Rollstuhl

Leider ist dies auch der Grund für meinen Blog. Leider – aus diesem Grund – nicht weil ich 90% meines Tages im Rollstuhl sitze, sondern leider, weil es nötig ist daruaf aufmerksam zu machen. Leider, weil Eltern mit Behinderungen nicht gesehen werden.

Genau deswegen bin ich nun da.

In diesem Blog möchte ich über unser Leben, unseren Alltag, unsere Schwierigkeiten berichten. Aber auch über unser Lachen und unsere Freude. Vor allem aber möchte ich helfen, Behinderten und chronisch kranken Eltern eine Lobby zu schaffen.

Darüber schreibe ich hier. Mit diesen drei Beiträgen könnt ihr mich hier etwas kennenlernen.

Natürlich gibt es hier auch einfaches, pures Familienleben. Denn wir sind da. Wenn du noch mehr wissen möchtest, dann lese dich einfach ein bisschen durch den Blog.

Wir sind ein Teil der Gesellschaft.

Wir sind da.

Bitte seht uns.

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