Rezension: Deliciously Ella mit glutenfreiem Waffelrezept

Gesund essen und es schmeckt? Geht das? Ja, klar. Aber geht auch vegan und glutenfrei? Ja, auch das geht, sagt zumindest Ella. Auf ihrem Foodblog schreibt Ella vegane und glutenfreie Rezepte und ist damit so erfolgreich, dass sie jetzt auch Autorin wurde.

Wie ich darauf komme? Durch meine Hebamme. Sie hat uns ein Buch von Ella Woodward aus dem Bloomsbury Berlin Verlag gegeben, weil sie erfahren hat, dass Junior sich glutenfrei ernähren muss. Meine Hebamme und ihre Familie kochen selbst gerne aus dem Buch und so hat sie mir glutenfreie Waffeln mitgebracht:

Waffelrezept:

 

3 sehr reife Bananen

4 Becher Hafermilch/Mandelmich

3 Becher Buchweizen oder Reismehl

3 Eßl Ahornsirup

Die Bananen zermatschen und alle Zutaten in der Küchenmaschine vermischen, bis ein glatter Teig entsteht. Und dann einfach den Teig ausbacken. Wichtig dabei ist das Waffeleisen gut einzufetten und es lange geschlossen zu lassen, bis die Waffel knusprig ist – sonst reißt ihr sie auseinander.

Sie schmecken anders, als normale Waffeln. Aber sie sind wirklich lecker (und süß) und eine hervorangende Verwendung von braunen Bananen. Und ja, das haben wir leider immer wieder einmal hier.

Natürlich gibt es in dem Buch nicht nur süße Rezepte. Von Linsenbolognese über ein Blumenkohl Kartoffel Curry bis hin zu Smoothies und Eis ist alles enthalten. Man erfährt aber auch viel über Ellas Geschichte und wie man am besten beginnt sich so zu ernähren. Die Rezepte sind nach Themen wie Körner, Gemüse, Früchte, geordnet und mit wunderschönen Bildern ergänzt. Am Ende findet man ein Interview und die Lieblingsquellen. Leider haben bei uns nicht in allen ausprobierten Rezepten die Mengenangaben gestimmt. Gerade die Flüssigkeitsmenge bei Gerichten mit Linsen oder Bohnen musste ich erhöhen.  Ebenso sind einige Gerichte erst nach dem zeiten Mal so richtig lecker. Bei de Waffeln hatte ich z.B. am Anfang das Problem mit dem ausbacken. Und auch die Schreibweise ist gewöhnungsbedürftig. Gefühlt sind alle Rezepte ihre Lieblingsrezepte. Aber das kann ich überlesen, wenn mir die Ergebnisse schmecken. Und das tun sie. Auch im zweiten Buch Ella für jeden Tag, ist der Stil ähnlich. Gesund sind die Rezepte allemal, aber dies ist bitte nicht zu verwechseln mit einer zuckerfreien oder kalorienarmen Ernährung. Sie sind sehr gehaltvoll und lecker. Und immer wieder habe ich bemerkt, dass die Rezepte etwas nacharbeit benötigen. Neben der Mengenangabe ist dies z.B. auch bei der genauen Umsetzung der Fall. Ich bin aber kein echter Rezeptkocher und von daher fand ich die Bücher als Inspirationen für gesunde, schnelle, einfache und leckere rein pflanzliche Gerichte super. Für geübte Vegane Köche wird es nicht allzu viel Neues geben.  Wir haben Spaß mit dem Entdecken und Ausprobieren. Dadurch finden einige Rezepte ihren Platz bei uns auf dem Wochenplan – aber genauso eine ganz normale Pizza.

 

 

Hier und hier kommt zu den beiden Büchern über das Amazon Partnerprogramm.

 

Eure

 

 

wheelymum

Share This:

2 Kommentare

  1. Anoiksis

    Die Hauptbelastung auf den Hebammen sind die extrem gestiegenen Haftpflichtprämien. Das ist jedoch nicht grundlos so. Offensichtlich haben die Versicherer ordentlich für anerkannte Haftpflichtschäden zahlen müssen und legen das jetzt auf ihre Kunden um. Als Neonatologe sehe ich die Hebamme vor allem als Geburtshelferin. Nicht als Pseudokinderarzt nach der Geburt in der Betreuung des Neugeborenen. In meiner jetzt fas 30 jährigen Praxislaufbahn habe ich da schon sehr haarsträubende Behandlungen und auch Behandlungsfehler bei Neugeborenen miterleben müssen und mich immer gefragt, warum bleibt nicht jeder bei dem, was er gelernt hat. Eine Hebamme sicherlich nicht Kinderheilkunde. Da kommen schon mal Neugeborene zu schaden und die Eltern sind dann sehr Prozeßfreudig, was ich auch durchaus nachvollziehen kann. Das Problem ist in dieser Berufssprarte also teilweise hausgemacht. Vielleicht sollte man sich da als Hebamme mal an die eigene Nase fassen und die Ursache für den drastischen Anstieg der Haftpflichtversicherung, die wirklich kaum noch jemand bezahlen kann, nicht bei anderen suchen sondern bei seinen eigenen Behandlungsfehlern.

    Antworten
    1. wheelymum (Beitrag Autor)

      Ich glaube der Kommentar ist unter dem falschen Beitrag gelandet?

      Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.