Machs gut mein Juli

Erstellt am 31. Juli 2016

Mein absoluter Lieblingsmonat geht zu Ende,

und ich freue mich. Ich freue mich wirklich, denn ich bin sehr dankbar. Der Juli war auch in diesem Jahr, für mich persönlich, der beste Monat. Die Sonne tat mir und meinem Körper einfach gut. Gerade wegen den vielen schlimmen Singen die in diesem Monat auf der Welt geschehen sind, finde ich es umso wichtiger mir die schönen Momente vor Augen zu halten und dankbar dafür zu sein.

Gesehen:

Sonne, Sonne, Sonne. Neben den Sonnenstrahlen und der Wärme auf meiner Haut, durfte ich auch Sand und Wasser sehen und fühlen. Diese Momente aufzusaugen und zu genießen, das ist mir wichtig.

Neben 2 traumhaften Bräuten und einem tollen Fest, habe ich viele Kleinigkeiten gesehen, die mein Herz tanzen ließen: Hochzeitsdeko, hübsche Kleinigkeiten für eine Babyparty, ein Blumenmeer, Frische Früchte aus dem eigenen Garten, Heißluftballons und einen Grashüpfer.

Außer bei den Fußballspielen der EM und diesem einem besonderen Film, blieb der Fernseher komplett aus. Den Film „Hin und weg“ kann ich jedem nur ans Herz legen. Ein schwieriges Thema, wird hier hervorragend umgesetzt und die Emotionen fahren Achterbahn. Freundschaft, Krankheit, Vertrauen, Sterbegleitung und Liebe sind die zentralen Themen dieses Filmes.

Gehört:

Zuerst dachte ich , es gäbe kein besonderes Lied im Juli. Es waren vielmehr die Alltagsgeräusche und das Leben, welches ich in voller Wucht gehört habe. Das Quacken der Frösche vom Nachbargarten, das Schreien eines Babymädchen, welches und besuchte, das Singen der Vögel, die Kaffeemaschine – welche gefühlt im Dauerbetrieb war, das Kinderlachen und Kinderstreiten, wenn viele Kinder beieinander sind,….Ich habe aber auch im Radio von den unvorstellbaren Morden gehört, von politischen Dingen und von den vielen Menschen die im Juli 2016 gestorben sind. Vielleicht blieb auch genau deswegen das Radio noch etwas länger aus und die „Alltagsgeräusche“ haben sich festgesetzt. Aber auch die Rhythmen des Africamarktes.
Auf dem Musikfest haben wir natürlich viele unterschiedliche Musik gehört und die Geburtstagslieder, die den ganzen Monat hier, gesungen werden.

Dazu gehört auch dieses wunderschöne Lied:https://www.youtube.com/watch?v=nfLMKF7oK_s

 

Gelesen

Der Juli war gespickt mit Büchern. Ich habe es geschafft, im Garten oder wenn ich mich im Bett ausruhen musste zu lesen. Ich liebe das sehr und freue mich, dass es mir in diesem Monat wieder gelungen ist.
Ich begann mit dem „leichten Sommerroman“ Zimtsommer Schon alleine das Cover hat mich sehr angesprochen, da es in meinen Augen sehr Sommerlich war. Nachdem ich im letzten Jahr bereits Buch Brombeerwintergelesen hatte, freute ich mich sehr auf das neue Buch der Autorin Sarah Jio.

Aus zwei Erzählsträngen, einer in der Gegenwart und einer in den 50 Jahren, wird eine komplexe Geschichte erzählt. Eigentlich mag ich solche Bücher nicht so gerne, nachdem ich das erste Buch aber gerne gelesen habe so wollte ich nun auch dieses lesen. Denn der Schreibstil gefällt mir sehr, er ist locker, leicht und dennoch lebhaft.
Es ist kein reiner Kitschroman und die Handlung beginnt traurig. Ada wurde von einem schweren Schicksalsschlag getroffen und steckt in einer Sinnkrise steckt. Nun braucht sie irgendwie eine Veränderung in ihrem Leben. So fährt sie nach Seattle, um dort den Sommer auf einem Hausboot zu verbringen. Hier passieren aber einige Dinge, mit denen sie nicht gerechnet hatte‘.
Neben Ada gibt es noch Penny. Sie ist die Hauptprotagonistin in der Vergangenheit.
Ada lebt in der Jetztzeit und versucht ein Geheimnis aus der Vergangenheit zu lüften. Sie versucht ihr Leben neu zu gestalten und dabei ihre Trauer zu verarbeiten. Dabei versucht sie hartnäckig, das Geheimnis zu lüften.
Penny lebt in der Vergangenheit und man erfährt, wie sie damals gelebt hat und wie sie einfach nur glücklich sein wollte.
Eine schöne Sommerlektüre, für mich mit einem überraschenden Ende.

Dann gab es noch ein Buch, welches ich schon alleine wegen seines Covers lesen musste: Die Liebe ist ein schlechter Verlierer

Ein Buch, welches auch ein schweres Thema behandelt. Durch Schreibstil,den Romancharaketer und die besondere Handlung aber dennoch leicht zu lesen ist.
Was tun, wenn die Liebe geht? Wenn es einfach nicht mehr reicht um zusammen zu leben? Gleichzeitig bekommt man noch ein Angebot, auf welches man ein Leben lang gewartet hat? Genau vor diesen Fragen steht Hannah. Und sie beschließt ihren Mann zu verlassen und nach Afrika zu gehen. Hannah möchte es Tom morgen sagen. Doch morgen wird alles anderes sein.
Tom erleidet einen Schlaganfall und damit ist nichts mehr wie zuvor. Die Handlung ist logisch aufgebaut und stimmt nachdenklich. Eine brisante Thematik wird sehr feinfühlig, sensibel und einfühlsam durch ihre sprachlichen Schilderungen dargestellt.

„Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ ist ein Buch, das die Liebe in all ihren Facetten beschreibt. Liebe ist mehr als nur verliebt sein. Liebe bedeutet nicht nur schweben, sondern auch immer wieder harte Arbeit. Immer wieder werden einem neue Aufgaben, Problemstellungen, Herausforderungen gestellt, die es gilt, gemeinsam zu meistern. Hannah und Tom stehen vor solch einer Mutprobe. Ein Vorfall „mischt“ alle Karten neu. Zusammen stellen sich die beiden diesem Wagnis. Zunächst aus unterschiedlichen Motiven.

Neben den Geschichte transportiert für mich dieses Buch gleich 2 Nachrichten: Lebe und genieße den Moment
und
man weiß nie, welcher Gewinn ein Joker ist.
Nicht immer ist sofort offensichtlich, dass der Gewinn auch wirklich ein Gewinn ist.
Katie Marsh ist es in ihrem Roman gelungen, verschiedene Themen anzusprechen. Besonders daran finde ich,ist dass die Thematik nicht aus der Luft gegriffen wurde, sondern sie aus ihrer realen Arbeit mit Schlafanfallpatienten entstand. Das spürt man. Die Geschichte hat mich sehr ergriffen und auch nachdenklich gestimmt.

 

Die schönsten Onlinetexte im Juli waren für mich:

Wie es ist, wenn man den Behindertenparkplatz  nicht mehr braucht?  Die Gründe sind traurig und das Thema ist wichtig. Schaut bei Kleinerdrei vorbei.

Beim Beitrag von Grumelmama will ich ganz laut schreien, ja, ja und jaaaaaaaaaaaa. Als Mama und als Erzieherin Stehlt euren kindern nicht die Kindheit

Wutausbrüche beim Kind? Kennt ihr? Vielleicht sind gar nicht die Kinder daran schuld, sondern wir Eltern? Eine Einladung zur Selbstreflexion von Frida.

Ein Beitrag, dessen Hintergrund so unglaublich traurig ist. Aber er soll mitmachen. Bea hat sich für Menschen mit Depressionen ihre Gedanken gemacht und braucht Hilfe.

Entspannte Mütter –  Entspanntes Kind? Ist es so einfach? Kathrin hat sich ihre Gedanken dazu gemacht: Entspann dich doch mal Mama

Ein Text über Menschen mit Behinderungen der unter die Haut geht: Frühesvogerl hat Bettie zu Gast. Bitte last diesen Beitrag!

Zum Schluss ein kleiner Text, der Mut machen soll, die Welt im Kleinen zu einer besseren Machen. Berlinmittemom in ihrer zauberhaften, unbeschreiblichen Art: Eine Geschichte vom Menschsein

 

Geschrieben

Ich habe im Juli so viele Texte geschrieben, die mir sehr wichtig waren. Meine 3 Lieblingstexte im Juli waren:

Mein liebes Kind, ich habe Angst

Ein Brief zum 3. Geburtstag

Lasst uns ein Leuchtturm sein #wirfürhannes #diy

 

Die Texte die am meisten Leser hatten waren folgende:

Mein liebes Kind, ich habe Angst

Lebenswelten im Spiel – spielerische Inklusion

Kindergeburtstag Auto (I)

 

Ich habe an der Freitagsaktion von Berlinmittemom teilgenommen und habe drei Gastartikel bei ganz wundervollen Frauen geschrieben:

Bei Bella: über Hilfe im Wochenbett

Bei Jil von Herzenbunt über Mein hochsensibles Kind

und bei Sarah von Zwergenzimmerchen über ein Diy für eine neue Lampe

 

Erste Male:

Zum ersten Mal habe ich mit Junior die Sendung mit der Maus geschaut und zum ersten Mal wurde eins sehr wichtiger Termin, ohne bekannte Gründe verschoben. Zum ersten Mal in diesem Sommer waren wir an einem Badesee. Und ich war zum ersten Mal in meinem Leben auf einer Babyparty.

 

Mein Lieblingsbild im Juli

Lieblingsbild Juli

 

*Der Beitrag enthält Links zum Amazon – Partnerprogramm

wheelymum

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