Donnerstag der 12. März. Ich freue mich, dass ich mal wieder 12 Bilder von meinem Alltag mit euch teilen kann.

Guten Morgen

Eine Frühstücksbox ist gerichtet.

Ich bin zum Lesen in der Schule.

Heute gibt es Leseblätter oder

dieses Buch. Das ist wirklich besonders, denn hier Wird erklärt was ein Buch eigentlich ist. Ob man daran zoomen kann, bloggen oder löschen… Digital wird analog auf wunderbare Weise gegenübergestellt.

Wieder zu Hause mache ich eine bewusste Pause. Ich lese das Buch am helllichten Tag fertig. Ein fesselnder Krimi, der auf einer wahren Geschichte beruht. Peter Probst beschreibt darin das Verschwinden von drei Kindern im Alter zwischen acht und zehn Jahren in Pirmasens. Rund um diese nie aufgeklärten Fälle aus den 60 Jahren setzt er die fiktionale Erzählung von der Journalistin Toni und ihrem verstorbenen Vater. Dieser hinterlässt ihr einen Brief, indem er Schuldgefühle beschreibt, die ihn seit seiner Kindheit belasten. Toni beginnt nachzuforschen, sie versetzt sich wieder in die 60 Jahre und in ein Stück Stadtgeschichte Pirmasens. Währenddessen wird im Heute ein neues Kind vermisst. Der Autor wechselt geschickt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es ist fesselnd und bedrückend zeigt greift ebenfalls die unterschiedlichen Arbeitsweisen aus den sechziger Jahren und heute auf. Ich habe das Buch noch zu Ende verschlungen, weil ich wirklich heute noch wissen wollte wie es ausgeht.

Donnerstags ist Kartoffeltag und so gibt es ein Essen, dass ich schon bei meiner Oma geliebt habe, bei aber nie genauso schmeckt wie bei ihr. Kartoffelknöpfe mit saurer Soße und Salat.

Während die Kinder Hausaufgaben machen und ich darauf warte, gemeinsam mit ihnen zu lernen, scrolle ich am Handy und werde von einem Italienreal zum nächsten geleitet. Jetzt will ich nach Italien. Am liebsten sofort.

Wir nutzen die Zeit und bauen etwas Lego. Ich will es weiterziehen lassen, weil es zu selten bespielt wird. Aber ratet.. natürlich wird es genau jetzt super fleißig bespielt.

Danach gehe ich nochmal los und freue mich über jedes Frühlingszeichen.

Heute versperren abgelegte Wochenblätter den Weg auf dem Bürgersteig.

Wieder zu Hause spielen wir noch eine Runde, machen unser Fastenritual und bestaunen Fische.
