Wetter, Klima und Klimawandel – Klimastreik (wie erkläre ich das meinen Klein – Kindern)

Der große Klimastreik steht unmittelbar bevor. Es kann kein: “weiter so” mehr geben. Für unsere Erde und für unsere Kinder. Aus diesem Grund finde ich es unabdingbar, dass wir auch Themen wie das Wetter und den Klimawandel von klein auf mit unseren Kindern besprechen. Es gibt schlichtweg kein: zu jung.

 

Natürlich können die kleinen und jungen Kinder noch nicht alles verstehen. Aber muss man es tatsächlich alles von Grund auf verstehen, oder gibt es nicht auch Dinge, die wir einfach nur vorleben und durch unser Handeln unseren Kindern mit auf den Weg geben. Es geht mir dabei weder um Verbote noch um Dogmen. Vielmehr um das sinnvolle hinterfragen und aufzeigen der eigenen Handlungsmöglichkeiten.

Wenn wir unsern Kindern Dinge vorleben, werden sie diese nachahmen. Das liegt in der Natur der Sache. Wenn unsere Kinder dann im Kindergartenalter sind, können wir auch schon einige einfache Experimente machen, bei denen den Kindern bestimmte Zusammenhänge klar werden. Klima und Wetter sind nicht das selbe, das Wetter ist ein aktueller Zustand, das Klima ist ein längerfristiger Zeitraum. Dieser Unterschied ist wichtig. Im  Arbeitsheft: Wetter, Klima und Klimawandel gibt es viele Ideen zu einer Experimetierwerkstatt, im Erfinderlabor, beim Thema Garten und Wald und zum Abschluss bei den Seiten einkaufen, kochen und genießen, findet man jede Menge Erklärungen, Impulse und praktische Umsetzungen um die Themen und Zusammenhänge des Klimawandels sichtbar zu machen.

Ein ganz einfach Idee ist ein Wettertagebuch. Das können schon Kinder und 3 Jahren. Im nächsten Schritt kann man die Wettervorhersage der Natur nutzen und zum Beispiel einen Kiefernzapfen benutzen um die Luftfeuchtigkeit zu messen. Bei Trockenheit öffnet sich der Zapfen, bei Feuchtigkeit schließt er sich. Auch Ringelblumen oder Gänseblümchen schießen ihre Blüten, wenn Regen naht. Ein Laubfrosch springt bei schönem Wetter höher, denn diese fliegen dann höher.

Wenn eine Spinne in ihrem Netz sitzt oder daran webt, dann wird das Wetter schön. Wenn Regen droht, verschwinden diese nämlich in ihrem Versteck.

Veranschaulichung zum Thema Schadstoffe 

Schadstoffe zum Anschauen zeigt dieses Experiment mit einer Kerze, einem Blatt Papier und einem Teller.

Die Kerze wird angezündet und ein Teller wird darüber gehalten. Dann wird der Teller weggenommen und die Kerze ausgepustet. Auf der Tellerunterseite befindet sich nun eine schwarze Schicht: Ruß. Ruß ist unverbrannter Kohlenstoff, den man nicht direkt in der Luft sehen kann. Das selbe passiert auch bei alten Dieselmotoren. Dieser Ruß ist in unserer Luft, die wir einatmen.

Teller mit schwarzem Punkt unten,

 

Es geht also einmal darum zu verstehen, was geschieht und im nächsten Schritt darum, was wir selbst tun können. Um Verpackungen zu sparen und damit Müll zu reduzieren machen wir einfach unsere eigenen Bienenwachstücher. Das geht ganz einfach. Im Heft findet ihr eine Anleitung. Hier hänge ich einfach einmal ein Video mit dran. 

Anleitung Bienenwachtücher

 

https://www.youtube.com/watch?v=igZGOOuPbsA&t=8s

 

Mit solchen Dingen können wir ein Bewusstsein für unsere Welt schaffen und auch das Gefühl der Eigenverantwortung übermitteln. Ich finde das ist auch eine wunderschöne Geschenkidee, von Kindern gemacht. 

Noch viele, viele weitere Ideen auch komplexere und längerfristige Projekte findet ihr in diesem Heft. Ich finde das super praktisch, denn so können wir schnell und einfach solch ein wichtiges Thema auch mit unseren Kindern aufgreifen. 

 

Eure

wheelymum

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1 Kommentar

  1. Rakkers

    Ich finde die Idee mit der Kerze zur Veranschaulichung sehr gut. Mein Kind ist aktuell noch ein ganz kleines bischen zu klein aber ich denke im nächsten Jahr können wir die Thematik Welt, Umwelt und Einflüsse des Menschen ansprechen.

    Wenn mir bis dahin nicht schon das Ohr abgefallen sein wird. Die Fragezeit beginnt 🙂

    Aber ich freue mich. Endlich kann ich meinem Kind noch mehr erklären.

    “Es kann kein: “weiter so” mehr geben. Für unsere Erde und für unsere Kinder.”

    Das sehe ich übrigends genauso. Wir müssen die Handbremse ziehen.

    Liebe Grüße
    einer van de Rakkers 🙂

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