Vergib uns unsere Schuld – Rezension

Bei meiner Zugfahrt hatte ich Zeit zu lesen. Ich dachte ich nehme mir ein Buch mit, welches mich inhaltlich interessiert, aber doch leicht zu lesen ist.

Ich gestehe ich mag die Tatsachenromane von Hera Lind. Unterhaltsam geschriebene Erlebnisse und Geschichten, die im Diana Verlag erscheinen. Das Buch Vergib uns unsere Schuld* handelt von einer Mama mit 3 Kindern, frisch verwitwet, die in der DDR lebt. Durch einen Zufall lernt sie einen Pater kennen und später auch lieben. Die Geschichte von Raphael und Carina zeigt, dass wahre Liebe kein Märchen ist, aber dass man oft schwer darum kämpfen muss.
Die beiden stehen oft vor Scheidewege, sie stellen sich gegen das System Kirche und behalten ihren unerschütterlichen glauben. So viele hoch und Tiefs – Trennungen, Intrigen, Zweifel und doch immer wieder Glaube und Liebe. Carina wächst über sich selbst hinaus, Raphael kämpft und hadert lange mit sich und dem System. “Gott ist kein Katholik”, ist ein Zitat aus diesem Roman und absolut zutreffend. Mit Grauen muss man lesen, wie weit der Klerus bereit ist zu gehen, wenn die Gefahr besteht, dass eines seiner Schäfchen abtrünnig wird. Aber auch das System der DDR, eine Ausreise und noch viel mehr beinhaltet dieses Buch. Ich dachte oft beim Lesen, wie schafft man das alles. Aber die beiden haben es geschafft. Ich wünsche euch viel Freude dabei, es zu lesen und an die Liebe zu glauben.
Meine Wartezeit habe ich mit Lesen verbracht, denn das Buch hat mich gefesselt. Nachdem ich es in einem Rutsch durchlesen habe, durfte es dann auf eine Lesereise gehen.

 

Eure

wheelymum

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