Eine Entspannungsübung bei Problemen

Probleme haben wir alle, immer und immer wieder. große und kleine. Manche lassen sich schnell lösen, andere scheinen unüberwindbar. Manchmal hilft mir das Bild eines Berges, wenn mir alles zu viel wird. Dabei sind es zwei Tipps, die ich von zwei großartigen Frauen bekam.

Nicole Staudinger sagt: “Ich besteige die Berge erst, wenn sie da sind und nicht schon, wenn ich sie nur sehe.”

Dieser Satz hilft mir oft. Wenn etwas tatsächlich eingetreten ist, dann gehe ich es an und nicht bereits im Vorraus alle möglichen Eventualitäten mit einplanen. Denn oft verschenkt man so wertvolle Lebenszeit.

 

Ist der Berg trotzdem dann da, gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten. Hier hilft mir die Sichtweise meiner wunderbaren Ergotherapeutin.

Das Bergbild – bei Problemen

Wenn du mal wieder vor einem Problem stehst, stell dir vor, dieses Problem wäre ein riesengroßer Berg.

Wenn du ganz hinschaust, siehst du, dass es unterschiedliche Wege gibt um den Gipfel zu erreichen. Einer ist kurz, steil und sieht sehr gefährlich aus. Der andere schlängelt sich den ganzen Berg hinauf und seiht nach einer langen Wanderung aus. Auf einem Weg gibt es eine Hängebrücke als Abkürzung und so weiter….

Nun gehe näher heran und schau dir alle möglichen Wege genau an. Überlege dir einmal welchen Weg du nun am liebsten gehen würdest. Möchtest du so schnell wie möglich ans Ziel kommen? Nimmst du Kletterwand? Aber überlege dir genau, o du genug Kraft dafür hast, denn dabei kannst du vermutlich keine Pausen machen, Hast du die richtige Ausbildung und Ausrüstung?

Bist du schwindelfrei und kannst über die Hängebrücke gehen oder lieber doch nicht? Ist der Wanderweg mit der Möglichkeit für viele Pausen dein Weg den du gerade gehen möchtest?

Genau wie dieser Berg ist es mit deinen Problemen, Meistens gibt es nicht nur einen Weg. Oft sind es mehrere unterschiedliche. Du muss dich entscheiden, was dein Weg für dieses Problem sein soll. Schnell und kräftezeherend oder langsam Schritt für Schritt mit Pausen zum durchatmen und den Blick in die Landschaft schweifen lassen. Mit jedem kommst du ans Ziel.

 

 

Vielleicht ist das ein oder andere auch eine mögliche Sichtweise für euch?

Eure

wheelymum

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2 Kommentare

  1. anne vin leben eben

    Vieleb Dank für diesen Beitrag. Es stimmt: man kann den Berg erst dann angehen, wenn er da ist.
    Liebe Grüße
    Anne

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  2. Dani

    Ich gehöre zu den Menschen, die sich immer gleich ganz viel Druck und Sorgen machen. Vielleicht sollte ich tatsächlich einmal anders herum denken.

    Antworten

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