#allefürsklima am Freitag den 20.September 2019

Bereits am 29.Juli war in diesem Jahr der Earth Overshoot Day. Seit diesem Tag verbraucht die Welt mehr Ressourcen, als im Jahr nachwachsen können. Nach weniger als zwei Dritteln im Jahr haben wir alle Ressourcen verbraucht, die uns für dieses Jahr zugestanden hätten. Das bedeutet wir leben auf die kosten der zukünftigen Generationen. Auf die Kosten unserer Kinder und Enkel.

Es ist wichtig, dass wir endlich aktiv werden und uns zeigen. Das wir uns einsetzten. Die Friday for Future Bewegung ist groß. Es darf aber nicht bei einer Bewegung bleiben. Wir können und müssen alle etwas dafür tun. Aus diesem Grund findet am Freitag den 20.September findet der globale Klimastreik statt. Du suchst noch eien Veranstaltung in deiner Nähe? Vielleicht findest du hier eine!

Sehen wir uns auf der Straße?

Gestern Abend gab es im ZDF eine Reportage, ich fand diese sehr gut erklärt und interessant. Hier könnt ihr euch diese einmal selbst anschauen:  Klimawandel-  die Fakten mit  Harald Lesch

Natürlich sind Müllvermeidung, weniger Plastik und auch der Klimawandel bei uns zu Hause ein Thema. Neben aktiven handeln und erklären, bearbeite wir solche Themen gerne mit Büchern. So lesen wir gerade das Buch aus dem Beltz Verlag  Wie viel wärmer ist 1 Grad?: Was beim Klimawandel passiert (Link zum Partnerprogramm). Es versteht sich von selbst, dass wir mit unseren Kindern üver diese Themen sprechen, denn es betrifft sie unmittelbar.
Mit kurzen Texten und Illustrationen in Farbe, teilweise mit Sprechblasen, kann man alle Themen die der Klimawandel umfasst, kurz anschneiden. Wetter, Müll, Energie, CO2, Waldbrand, Tiersterben, Pariser Abkommen, all das hat einen Platz in diesem Buch. Man wird umfassend und kurzweilig informiert. Wir lesen es gemeinsam, für Kinder im Grundschulalter ist es bestimmt noch interessanter, und sprechen danach über die einzelnen Themen. Die Illustrationen sind  ansprechend und wechseln sich ab. Comic, Diagramme, Sprechblasen, mal mehr Bilder, mal mehr Text, so dass das Verhältnis zwischen Text und Bild sehr stimmig ist. Wir haben das Buch auch schon verschenkt, an ein Kind der vierten Klasse, sie liest es gerne selbst und arbeitet auch damit für die Schule. Was für mich wichtig ist, dass man es nicht in einem Rutsch durchlesen muss, man kann es querlesen. Es werden auch Lösungen aufgezeigt und das ohne Dogma. Lösungen im Großen und auf politischer Ebenem aber auch im kleinen für jeden persönlich.

Wir freuen uns auf den Freitag und hoffen, es tut sich etwas und es wird nicht mehr nur darüber geredet.

 

Eure

wheelymum

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3 Kommentare

  1. Annina

    Ich muss gestehen, unter “Friday for Future”-Kindern, stelle ich mir immer verwöhnte Mittelstandskinder vor, die Parolen ,einer mittlerweile doch recht gut verdienenden Klima-Schutz-Industrie, nachplappern.

    Das man die Erde schützen muss das dürfte jedem klar sein…nur ist das China, Indien, den USA (zum Teil) und einem Großteil der afrikanischen Staaten relativ egal. Es wird fröhlich weiterverschmutzt (und zwar richtig) und ob in Europa jetzt von Kindern eine Demo dagegen veranstaltet wird..ist da total irrelevant.

    Eigentlich müsste man “Freitag für deinen Freund die Kernkraft” machen oder so ähnlich…und ja ich kann mich an Tschernobyl erinnern, hab mir die grausigen Symptome der Strahlenkrankheit durchgelesen, Dokus darüber gesehen..etc.
    Moderne Kernkraftwerke haben recht wenig mit dem Ding in Pripyat zu tun..und wären eine gute Alternative für klimaschonende Energieerzeugung.

    Ich mein der Strom für meinen Rollstuhl kommt ja nicht aus dem Nichts und generell habe ich bei FfF immer das Gefühl, dass die Kranken,Schwachen und Alten vergessen werden. Klar, bist du jung und gesund kannst du Rad fahren und den Bus nehmen, aber wehe wenn nicht.

    Ach ja…wir fliegen nicht (weil mit Rollstuhl habe ich keine Lust), mein Mann nimmt den Zug um in die Arbeit zu kommen, wir haben kein Problem mit gebrauchten Konsumgütern…aber das nur so am Rande.

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    1. EsistJuli

      Das finde ich aber schade, dass du das so siehst. Selbst wenn es „Wohlstandskinder“ sind, irgendwer muss ja den Anfang machen. Und immer sagen „die anderen machen ja auch nicht mit“ finde ich viel zu kurz gegriffen!

      Wenn man etwas möchte, muss man einfach man anfangen! Jede Kleinigkeit zählt! Auch Kranke, Alte, Kinder, jeder kann etwas tun.

      Wir haben z.B. 3 Autos und essen gerne Fleisch. Also voll schädlich. Aber wir versuchen nun, das Fleisch nur noch beim Metzger zu kaufen, nicht mehr so viel zu essen, nehmen die Stofftüte mit zum einkaufen, versuchen unverpackt zu kaufen, versuchen weniger weg zu werfen. Wir fliegen nicht in den Urlaub.

      Das alleine wird natürlich NICHT die Welt retten. Und natürlich könnten wir als Familie noch SO viel mehr tun. Aber es ist ein Anfang. Und irgendwie muss ja irgendwer anfangen.

      Keiner ist perfekt und ich finde, man sollte nicht sagen „ich lasse es gleich, weil perfekt schaffe ich nicht“. Aber IRGENDETWAS kann jeder tun 🙂 und wenn viele irgendetwas tun, dann ist das doch schon ganz schön viel 🙂

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      1. Annina

        An der kalten Fusion forschen, Atomkraftwerke wieder ans Netz lassen bzw. neue bauen…unsere europäischen Nachbarn wie Tschechien oder Frankreich werden ihre Kraftwerke ganz sicher nicht ausschalten und können uns, wie jetzt schon üblich, Strom für teures Geld verkaufen.
        Man müsste auch die Industrien von China, Indien, Afrika erst einmal mit Filteranlagen, Techniken auf europäischen Standard bringen.

        Klar ich kaufe auch regional..hier auf dem Land findet man 1000 Möglichkeiten, vom Erzeuger zu kaufen…und nehme Klappkisten und Mehrwegtaschen zum Einkaufen…nur ändert das im Endeffekt trotzdem nichts.

        Was denken Klimaaktivisten eigentlich darüber, dass zu Zeit der Saurier, der Meeresspiegel um ca. 80 Meter höher war und man ca. 6-8 Grad Celsius über der heutigen Durchschnittstemperatur lag..und Deutschland ein flaches Binnenmeer war? Das das Klima sich auch in Zukunft durch die Kontinentaldrift, Sonnenaktivität, die Stellung der Erdachse ändern wird?
        Man kann den Status Quo der Erde gar nicht erhalten…es sei denn man erfindet Maschinen, die das versuchen.

        Wie gesagt, auch wenn ICH persönlich oder mein Mann und ich durchaus viel klimafreundliches tun…was wir ja auch wirklich tun..ändert das weder das Politik vieler Länder(man müßte schon Krieg führen..nein danke) noch hält es kosmische und globale Zustände auf.

        Niemand sollte Wälder abrennen, Ressourcen dekadent verschwenden…sollte..nur wird das dem Politkomitee in Beijing oder einem beliebigen Diktator nichts ausmachen.

        Man sollte den Kindern also eher sagen, die die das Talent haben, lernt, werdet Wissenschaftler, fähige (!) Politiker damit ihr wirklich was ändern könnt.

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