Ein Wochenende wie Himbeerbrause

Das lange Wochenende liegt hinter uns. Ich kann gar nicht in Worten ausdrücken wie gut es tat. Auch wenn selbstverständlich nicht alles nur schön und rosig war, es viele Kompromisse und auch ein paar Tränen gab, so tat dieser Feiertag und das durchatmen wirklich unheimlich gut. Auch uns als Familie, denn jeder hatte etwas Luft sich um seine Bedürfnisse zu kümmern.

Am Samstag morgen werde ich mit kalten Füßen geweckt. Die Kinder haben im Garten gezeltet und kuscheln sich morgens noch zu mir. Danach gibt es ein Frühstück und den morgen verspielt jeder vor sich hin. Es ist Weltspieletag und wir bemalen gemeinsam noch Postkarten mit den Lieblingsspielplätzen. Im Anschluss besuchen wir eine Spielplatzaktion des Kindergartens.

Danach machen wir uns auf den Weg nach Bruchsal. Dort ist an diesem Wochenende 300 Jähriges Schlossjubiläum und es ist einfach nur wundervoll da. Es gibt einen Kunsthandwerkermarkt, kleine weiße Spitzelte mit allerhand schönem und feinem. Auch Mühlwerk Sinneswandel treffen wir dort und können uns endlich einmal persönlich länger unterhalten. Im Schloss selbst ist an diesem Tag der Eintritt frei und man kann alles entdecken. Im Schlossgarten gibt es eine Vielzahl an Aktionen für Kinder, ein Märchenzelt und eine Spielwiese. Überall stehen Liegestühle und die Kinder wollen gar nicht mehr nach Hause. Die Zeit vergeht wie im Flug. Eigentlich wollten wir noch Sommerschuhe kaufen, doch die Läden haben bereits geschlossen als wir uns auf den Heimweg machen. Im Nachbarort ist ein großes Gewusel, denn da findet am nächsten der Ironman Kraichgau statt. Eine ganz aufgeregte und freudige Stimmung ist hier zu spüren. Wir sind leider zu spät dran um dort noch etwas von der sprudeligen Atmosphäre mitzubekommen. Das Januarwunder schläft im Auto ein und schläft tatsächlich bis zum nächsten morgen durch. Sogar der Hai vom m Kinderschminken bleibt auf dem Gesicht.

Das Schloss von Bruchsal mit weißen Spitzselten davor

Es ist angerichtet

 

Ein Bett mit roten Vorhängen im Schloss

 

Ich mit zwei Frauen vom Mühlwerk Sinneswandel

Ein großartiges Beispiel für Inklusion

 

Zwei Frauen verkaufen Bonbons. Das Januarwunder steht davor

Zucker für alle – aber handgemacht von Betty BonbonManufraktur aus Baiersbronn

Bücher, Spiele, Bastelangebote, Wiesenspiele,alles da für groß und klein

 

Der Sonntag gleicht einer Wundertüte. Zuerst bauen wir gemeinsam mit den Kaplasteinen und erzählen einfach nur. Das war Balsam für die Seele. Danach wollten wir zum ökumenischen Gottesdienst des Musikvereins, der an diesem Wochenende ein Jubiläum feiert. Es regnet aber und der Gottesdienst wird in die Kirche verlegt. Danach ist noch Zeit und wir besuchen den Spielplatz und den Friedhof bevor wir dann zum Mittagessen mit Musik auf den Festplatz gehen. Auch ein erneuter Schauer kann die Stimmung nicht vermiesen. Von da aus beginnt das wuselige Treiben wieder und viele Menschen gehen zur Aufstellung für den Festzug. Dieser beginnt dann bei trockenem Wetter und endet am Festplatz. Der Platz ist nun total voll und unterschiedliche Musikvereine spielen. Ganz am Ende gibt es noch eine gemeinsame Polka – Jam. Überall Menschen. Total schön und gleichzeitig habe ich wieder gemerkt wie anstrengend das für mich ist. Dazu sind wir das alle auch schlichtweg nicht mehr gewohnt. Wieder zu Hause gibt es noch ein süßes Stückchen Oreo- Tarte mit Gartenfrüchten und danach eine Runde Badewanne, bevor wir früh im Bett noch einen Film schauen.

Pommes mit Ketchuo in der Tüte

Ausgewogene Ernährung – so wichtig

Blühende Rosen

Die Rosen blühen auf dem Heimweg

 

Dieses Wochenende war wie eine Himbeerbrause. Prickelnd süß und überraschend.

wheelymum

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