10 Dinge vom langen Wochenende

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Donnerstag Feiertag, Freitag Brückentag und dann Wochenende. Es sollte also ein langes Wochenende werden, doch der Blick auf die Wetteraussicht sah eher nach Regen und Langeweile aus. Dennoch tat es gut. Wir und auch ich haben 10 Dinge an diesem langen Wochenende gelernt die mir sehr gut getan haben:

 

  1. Fragen, zuhören, gemeinsam entscheiden

Auf die Frage: Was könnten wir den nächsten Tagen machen, sind tolle Ideen entstanden. Nicht alles war möglich und man merkt immer mehr wie sehr die eingeschränkten Möglichkeiten zehren, Doch in den Gesprächen kam dann einiges zusammen. Die wichtigsten Punkte waren: Ein Spieleabend und ein Kinoabend. Für den Spieleabend wurden im ganzen Haus Spiele zusammengesucht.

Alles vorbereitet für einen langen Spieleabend oder Tag

 

2. Lass dich überraschen

Das Wetter war gar nicht so verregnet und jeden Sonnenmoment haben wir genossen. Nichts wie raus.

 

3. Überraschungskiste

Manche Geschenke verschwinden bei uns direkt in der Überraschungskiste. Wenn diese gerade nicht so angesagt sind oder das Wetter eher ruft: Kommt raus, dann haben wir eine Überraschungskiste. Diese enthält allerlei verschiedene Dinge und sie ist ideal für Regenwetter. Jetzt kam das Kartoffelholz heraus. Hier kann man nach Farben schnitzen und es ging tatsächlich sehr gut, Man schnitzt so lange bis man Farbe unter dem Holz entdeckt. Danach schnitzt man daneben weiter und weiter und so entsteht zum Schluss ein Bild.

 

 

4. Lesen

Wir haben viel gelesen. Zum Beispiel dieses wunderbare Buch vom unsichtbaren Jungen. Der Junge heißt Ben und er ist sehr zurückhaltend. Er ist nicht so laut oder so wild wie andere Kinder. Das macht ihn in seiner Klasse oft unsichtbar. Die anderen nehmen ihn gar nicht richtig wahr. Er wird immer als letzter in die Gruppen gewählt und so weiter. Viele Kinder können sich sicherlich mit Ben identifizieren. Eines Tages kommt ein neues Kind in die Klasse und Ben zeigt sich solidarisch mit ihm. Dadurch gewinnt er einen neuen Freund. Ein Buch, welches ich total gerne mag und das sicherlich gerade auch jetzt wichtig ist, wo sich Klassengemeinschaften schon so lange nicht mehr gesehen haben und jeder mit einem anderen Päckchen wieder an die Schule kommt. Dazu enthält dieses Buch ein Gendersternchen, bei passenden Wörtern. Im Vorwort wird erklärt warum das so ist und das es noch Neuland ist. Aber es ist ein Anfang. Ich habe das noch nie zuvor in einem Kinderbuch gesehen. Ein Buch über Mobbing, Zusammenhalt und die Kraft der Freundschaft. Dabei ist es auch künstlerisch total schön umgesetzt, Aus dem schwarz weiß gezeichneten , leicht durchsichtigen Jungen, wird am Ende ein Kind voller Strahlkraft. Auf seinem Weg kann man ihn begleiten. Wirklich wunderschön.

 

5. Lecker Essen

Die Jungs wünschten sich Erdbeerkuchen. Gesagt getan. Ein Biskuitboden, Sahne, Quark Erdbeeren und die Erdbeerkunstwerke werden zur Deko. Dazu sich Zeit zum gemeinsamen Kochen nehmen. Die Wunschliste war lang, am Ende wurde es nur die Hälfte, aber lecker war es.

 

6. Beschenke dich selbst oder andere

Auf einem Spaziergang haben wir Blumen für den Blumenstrauß neben dem Erdebeerkuchen gepflückt und damit habe ich mir selbst das schönste Geschenk gemacht. Wir dürfen gut zu uns selbst sein. Zu Hause haben wir die Friedenstaube der Gemeinde gefaltet. Eine Girlande hängt jetzt bei uns. Auf ein paar andere wollen wir noch kleine Grüße schreiben und diese über Pfingsten in unterschiedliche Briefkästen verteilen

 

7. Auf der Suche nach einem Abenteuer

Gehe mit offenen Augen durch die Gegend. Mit den Jungs findet man immer wieder ein Abenteuer. Mal überqueren sie eine kleine Bach und mein Abenteuer besteht darin einen geeigneten Weg für mich zu finden oder sie retten eine Kröte. Vielleicht reicht aber auch ein Tippi im Wald.

 

8. Bringe angefangene Dinge zu Ende oder verwerfe sie

Für meinen eigene Ungeduld, wenn die to – Do Liste zu lang wird, hilft es mir einmal darüber zu schauen. Was kann ich tun und es fertig machen? Oder wozu fehlt mir nur noch ein kleines Stück, damit ich Dinge beenden kann. Wenn noch viel fehlt, nutze ich diese Tage gerne um nochmal darüber nach zudenken, ob ich es in nächster Zeit fertig bekommen werde. Denn das Aufschieben erzeigt bei mir immer mehr Druck und die to – do Liste wird wieder so lang. Ich finde es befreiend hier zu streichen oder etwas fertig zu stellen. An diesem Wochenende war das die Dinowelt. 

 

9. Mach es dir schön

Im Alltag vergesse ich es oft, es mir ganz bewusst schön zu machen. Den Tisch schön zu decken, Kerzen an zu zünden oder ähnliches. Immer wenn mir das bewusst wird, will ich es für die nächsten Tage bewusst ändern. Also durfte der schöne Blumenstrauß auf den Tisch, ich habe Kerzen angezündet auch nur für mich und eine Duftmischung aufgestellt, damit es hier ganz angenehm riecht. Damit lässt sich auch das Regenwetter leichter ertragen.

 

10. Gönne dir eine Pause

Wenn die Kinder sich verspielt haben oder TV schauten, habe ich nichts getan. Ein Kaffee und ein Buch – ich habe es sogar zu Ende gelesen. Welch schönes Gefühl, denn auf dem Bücherstapel türmen sich bestimmt noch 15 Bücher die darauf warten gelesen zu werden.

Alleine der Titel:Tagsüber Zirkus, abends Theater* lädt sofort zum schmunzeln ein. Und genau so ist es. Claudia Haessy schafft es absolut ehrliche und ohne etwas zu beschönigenden mit ihrem Humor, das vermeintlich schöne und perfekte Familienleben auf den Kopf zu stellen. Denn das Leben der Familie in Hamburg Eppendorf hat einfach eigene Gesetzte. Claudia arbeitet während ihr Mann das Kind betreut. Doch gibt es immer wieder kleine Seitenhiebe aus der Firma und allgemein ist das Leben nicht so einfach. Einer ihrer Lieblingsplätze ist die Toilette – da man diese abschließen kann, Kindergeburtstage finden nur im Beisein beider Elternteile statt und die Ansprüche von allen sind unheimlich hoch – kaum zu erreichen. So beschreibt sie ihre ersten Jahre als Mama und treibt mir beim Lesen nicht nur Tränen vor Lachen in die Augen, sondern schenkt mir auch einen fast steifen Nacken, vor lauter Nicken. Ohne Vorschlaghammer, dafür mit unheimlich viel Humor und einer spitzen Zunge, spricht sie Eltern in Romanform an, die auch über sich selbst lachen können.

 

Regen ist gar nicht immer so schlecht, Und lange Wochenenden auch nicht. 

Eure 

wheelymum

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