Wir haben eine Stimme – Politik mit Kindern

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Diese Woche ist so politisch wie schon lange nicht mehr. Der Tabubruch, den es in Thüringen gab, auch wenn mittlerweile der Rücktritt erfolgt ist, macht mir Angst. Meine Gedanken dazu habe ich gestern in diesem Instapost aufgeschrieben.

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Seit gestern, ist es mir furchtbar schlecht. Zuerst aus Angst von Sorge, als Mama. Diese war vielleicht nicht unbegründet, aber auch nicht zwingend in dieser Form notwendig. Doch dann, kam etwas ganz anderes zu dieser Angst dazu. Keine unbegründete Angst, die Übelkeit wurde mehr und sie bleibt bis heute. Es geht um die Wahlen in Thüringen. Was passiert da? Was passiert mit uns? Mit unserer Gesellschaft? Mit unseren Kindern? Wo bleibt auf dieser Plattform der Aufeschrei? Gestern schrieb ich noch darüber, dass unser Alltag ihre Kindheit ist und wie vielfältig dieses aussehen kann. Aber was für ein Alltag soll das sein? Was für eine Kindheit soll das werden? Wofür das hin? Es ist an der Zeit, dass wir uns ganz klar positionieren. Wir können nicht einfach unseren Mund halten und denken, das geht schon vorüber. Hier geht nichts worüber. Betrug an den Wählern, Faschismus in der Gesellschaft. Ist es wirklich so, dass auf dieser Plattform nur Rabattcodes „gehen“? @echtkathrin hat das wunderbar auf den Punkt gebracht @die_anderl hat in ihrer Story gestern Abend noch etwas dazu gesagt und @political_beauty Jetzt sind wir dran. #faschismus #thüringen #tabubruch #noafd #nazisraus #unseralltagistihrekindheit #farbensindfüralleda

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Und ja, ich bin der festen Überzeugung, dass auch das Private politisch ist. Vor einiger Zeit habe ich etwas gelesen, dass unpolitisch sein, auch ein Privileg ist. Denn Menschen mit Behinderungen, POCs, LGBT ( Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) oder Arme Menschen können sich unpolitisch sein nicht leisten. Viel zu sehr sind sie davon abhängig, was in der Politik geschieht. Da die Politik ihre direkt Rechte beeinflusst und auch „beenden“ kann.

So sind diese Themen hier auch im Alltag wieder dabei. Nicht nur vor den Wahlen. Neben den Bilderbüchern wie z.B. Ich bin für mich*

Finden auch immer mehr die ersten Sachbücher hier Einzug. So haben wir vor einiger Zeit, in das Buch:Wenn ich Kanzler(in) von Deutschland wär …: Die wichtigsten Kinderfragen zur Politik*
Die Altersempfehlung ist vom Gabriel Verlag ab 9 Jahre und wenn man es ganz liest, stimmt das sicherlich. Wir haben uns einzelne Themen angeschaut und darüber ausführlich gesprochen. In dieser Woche nun also noch einmal ganz speziell: Was bedeutet es, wenn jemand links oder rechts ist. Das ist bereist die erste Seite im Kapitel die Parteien in Deutschland. Danach geht es um die Farben der Parteien und das Thema: „welche Farben passen zusammen? Und warum finden viele Leute extreme Parteien gut. Auch zum Thema Wahl gibt es natürlich ein großes Kapitel und wie Demokratie funktioniert. Die EU ist ein Thema im Buch (das haben wir so nicht nicht gelesen oder besprochen und Politik für alle.
Es informiert über die verschiedenen Regierungssysteme und beinhaltet ganz viele Fragen von Kindern. Lisa Duhm, Redakteurin von „Dein SPIEGEL“. Beantwortet diese auf eine kindgerechte Art und Weise. Jan von Holleben hat in Workshops mit über dreißig Kindern Bilder zu den einzelnen Themen erarbeitet und fotografisch umgesetzt. Für uns ist es ein guter Begleiter, ein Nachtschlagwerk und ein Türöffner für weitere Fragen aber in erster Linie für Gespräche.

Denn nochmal, was hier passiert ist, darf nicht wieder passieren. Für unsere Kinder und für die Welt in der sie Leben werden.

 

 

Eure

wheelymum

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1 Kommentar

  1. EsistJuli

    Das Buch klingt spannend. Gleich mal auf den Wunschzettel packen 😊

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