Tag 3: Ausnahmezustand: Eigentlich wird es besser, aber ich bin so müde

Der Tag beginnt so früh, dass beim Umspringen des Weckers dieser gerade von 4 auf 5 wechselt.

Nun gut, ist nicht zu ändern. Wir kuscheln noch eine Runde und hören dabei ein Hörspiel an.Kurz danach beginnt der Geschwisterstreit. Ich atme durch und hoffe, es liegt daran, dass der Magen etwas zu Essen braucht.

Es gibt Porridge zum Frühstück und der Spieltrieb ist erwacht. Es ist so schön, ihnen zu zuschauen, wie sie ihre Ideen umsetzen und Lösungen finden. Auch wenn dabei das Haus auf den Kopf gestellt wird. Danach ist Schulzeit und naja… lassen wir das Thema. Wir haben eine Abmachung und Junior versucht sich daran zu halten. Es fällt schwer, wir machen das Beste daraus. Dazu die Frage: „Wer hat diese Zahlen eigentlich erfunden und warum müssen die so seltsam aussehen?“

Heute steht auch Sport auf dem Stundenplan und Junior bereitet eine tolle Sportstunde vor. Ein kleiner Parcours den er und das Januarwunder bewältigen sollen.

Logo kommt auf Kiga und danach richten wir gemeinsam das Essen. Es ist das erste Mittagessen in diesem Jahr draußen. Wie gut das tut. Uns allen. Die Sonne hat so eine Kraft, dass man Sonnencreme braucht.

Es folgt eine lange Mittagspause mit Fernseh und Legospiel für das kleine Kind. Wie oft man eine Legofigur in ein Auto setzten kann? Ich bin jetzt Profi darin.

Kaffee, Sonne und einen Moment durchatmen für mich. Irgendwie habe ich das Gefühl heute läuft es besser. Aber gleichzeitig bin ich unheimlich müde und fertig, dass ich gar nicht weiß wo hin damit.

Gartenzeit und austoben. Schnecken Spiele und bis ich schaue war das kleine Kind mit seinen Matschschuhen auf 3 Betten! Also müssen heute noch die Betten frisch bezogen werden (ich kann das nicht), viel zu viel Wäsche steht an und die Erde zusammengefegt werden. Dazwischen wird zum x ten mal ein Knabberteller gerichtet und die Spülmaschine befüllt.

Die Kinder bewerfen sich mit Sand und strahlen dabei vor Lachen. Es gibt Videoanrufe bei der Freundin und so ist man zumindest ein wenig zusammen. Abendessen. Auch die Badewanne ist heute ein Muss. Danach eine Massage und ganz wichtig auch eine gute Handpflege. Wir spüren, dass unsere trocken werden, vom Dauerwaschen.

Das Gute Nacht Buch für das Janurwunder und er geht mit Papa schlafen, während Junior und ich noch ein Spielbrett malen und so das selbst erfundene Spiel von Junior umsetzten können. Wir schauen die Rede der Bundeskanzlerin und gehen schlafen. Ich bin so müde. Ich befürchte nur, dass Schlaf alleine hier nicht ausreicht. Es ging aber vielen von uns so – und auch wenn es niemandem hilft, ist es ein gutes Gefühl nicht alleine zu sein.

 

Eure

wheelymum

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