Freitagslieblinge am 15.März 19 – vom Klimastreik und Bettgeflüster

Krach, Boom, Bang. Die Woche hatte es in sich und mich gleichzeitig ausgeknockt. Die meiste Zeit musste ich im Bett verbringen. Blöd, Kackmist um genau zu sein, aber jammern hilft auch auch nichts. Also haben wir das beste daraus gemacht.

 

Der Herzmann hat uns mega lecker mit Ofengemüse mit Käse bekocht. Boah, war das lecker – das absolute Lieblingsessen in dieser Woche.

 

So lecker gestärkt, hat sich auch das Januarwunder gedacht, es kann heute Nacht zum ersten Mal durchschlafen. Und so ist er erst um 5 Uhr heute morgen aufgewacht. Ein absoluter Lieblingsmoment mit meinen Kindern – denn was bitte gibt es tolleres als Schlaf? Der zweite Lieblingsmoment war, dass Junior nun wirklich offiziell in der Schule angemeldet ist. Stolz hat er sich alles gerichtet, denn für ihn war klar, dass er mit seinem Schulranzen dort hin gehen wird. Wieder zu Hause war es doch alles etwas viel. Also kuscheln, reden und Zeit geben.

 

Meinen Lieblingsmoment nur für mich  habe ich wohl verschlafen, als das Januarwunder in der Nacht nicht stillen wollte. So ist das manchmal – besondere Momente erkennt man erst im Nachhinein. Genauso wie man nie weiß, wann etwas zum letzten Mal geschehen wird.

Das Lieblingsbuch ist ein Buch aus dem Goldmann Verlag. Die Welt ist ein schöner Ort. Deborah Ziegler schreibt über das Leben, die Krankheit und den selbstbestimmten Tod ihrer Tochter. Sie beginnt mit der Diagnose, danach wechselt sich immer ein Kapitel, das den Verlauf der Krankheit bis zum Tod beschreibt ab, mit einem Kapitel, indem sie Leben von Brittany von der Kindheit beginnend, beschreibt. Der Leser kommt den Personen sehr nahe und man spürt die tiefe Verbindung zwischen Mutter und Tochter. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund und beschreibt auch die launische, aggressive, kapriziöse Prinzessin, die ihrer Mutter oft ziemlich übel mitspielt. Hier kann es sein, dass man Brittany als diese Person unsympathisch und arrogant empfindet. Es gilt genau einzulesen und hinzu spüren, dann spürt man die Liebe der Mutter in jedem Satz. Sie betont auch immer , dass viele ihrer Verhaltensweisen dem Tumor geschuldet sind, der ja schon seit ca. zehn Jahren gewachsen war und ihre Persönlichkeit unmerklich verändert hatte. Deborah, beschreibt ihren Trauerprozess, von der Diagnose bis zur Reise zum Machu Pichu, ein Jahr nach dem Tod ihrer Tochter.

 

Heute ist weltweiter Klimastreik #fridayforfuture und heute kann nur dies die Lieblingsinspiration sein. So viele Menschen – junge Menschen – Schüler und Eltern gehen heute weltweit auf die Straße. Es gibt keinen Planet B.

Wie war eure woche denn so?

Kommt gut ins Wochenende

 

Eure

wheelymum

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