Die Risikogruppe das sind wir

Wie geht es euch nach fast einer Woche in der Krise?
Kontakte komplett einzuschränken, ust nach wie vor so wichtig. Auch ein Bewusstsein dafür zu haben, wen wir eigentlich schützen. Die Rechnung wieso wir die Kurve so flach halten müssen ist nun hoffentlich allen klar. Ich bin unheimlich dankbar, dass die Menschen in den Kliniken (und auch in allen anderen Einrichtungen die noch geöffnet haben) das so rocken. #flattenthecurve

Ja, wir können die Oma Marias und die Opa Werners schützen. Es ist verdammt noch mal auch unsere Aufgabe das zu tun. Aber die Risikogruppe das sind noch so viel mehr. Was ist mit den vielen Menschen mit chronischen Krankheiten. Mit den Kindern, die einen Teil ihres Lebens in der Klinik verbringen müssen. Was ist mit den Krebspatienten, die durch eine Chemotherapie vielleicht schon durch die Hölle gegangen sind. Was ist mit deinem Nachbarn der Diabtiker ist?
Die junge Frau die zur Dialyse muss und auf eine Transplantaion wartet?
Die Mama mit Asthma der man es nicht ansieht, der Mann von gegenüber ohne Milz oder mit Leberproblemen. Der Mitschüler vom Kind, welches ötfers einmal fehlt, weil es eine Immunschwäche hat, oder Menschen die Medikamente einnehmen müssen, die die Immunabwehr schwächen z.B. bei Cortison

Wer kennt schon von jedem seine Geschichte. Es sind nicht nur die alten Menschen. Und es sind auch nicht nur die Menschen mit Behinderungen. Uns selbst wenn es nur diese wären – so ist es unsere verdammte Pflicht, diese Leben zu retten, wenn wir das in der Hand haben. Und das haben wir zu einem großen Teil #staythefuckathome

 

 

Ihr seht also, es gibt viele Risikopatienten. Und alle diese schützen wir, in dem wir zu Hause bleiben, wenn wir raus müssen, Abstand halten, Hände waschen und uns einander helfen.

Genau zu diesem Thema gibt es den Post: Wir sind die Risikogruppe von Raul Krauthausen, Laura Gelhaar und noch vielen mehr. Sie geben einem Teil der Risikogruppe ein Gesicht.

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Hi, wir sind’s. Die #Risikogruppe. Du hast gedacht wir wären kettenrauchende Todkranke oder zumindest alt? Weit gefehlt. Keiner von uns ist Rentner und wir gehen genauso gerne wie du in Clubs, Bars und auf Konzerte. Worauf wir keinen Bock haben, ist sterben. Genau das ist aber gar nicht so unwahrscheinlich, wenn du nicht einfach die nächsten Wochen zuhause bleibst und deinen sozialen Aktionsradius für ein paar Wochen einschränkst. Je nachdem, was der Gesundheitsminister vorschlägt. In Italien ist es schon zu spät: Ärzte müssen entscheiden, wen sie beatmen – und wer stirbt. Warum? Unter anderem, weil sich die Menschen zu lange gegenseitig angesteckt haben. Aber wir wollten uns ja vorstellen. @disabletonlive, @amelieebner und @wheel.pics sind das #TetraPack: Sie sind unterhalb der Halswirbelsäule gelähmt und können richtig schlecht abhusten – das Virus könnte sie töten. @kati.gaensebluemchen hat Spina Bifida und ein Lungenvolumen von einem halben Liter – ihr könnt euch vorstellen, wie praktisch das bei einer heftigen Infektion ist. @raulkrauthausen und @typitus haben Glasknochen – same story. @fraugehlhaar hat eine Muskelerkrankung, für die das Virus eine genauso tödliche Gefahr ist – so wie für die Lungen des querschnittgelähmten @realjkrolling. Doch das ist alles noch kein Grund zu sterben – finden wir. Ich hoffe du auch. Also halte dich an die Empfehlungen und rette Menschenleben – das von uns, aber auch von vielen anderen #Risikogruppen: Vorerkrankte, Menschen mit anderen chronischen Krankheiten. Du bist auch noch lange keine 60 und in der #Risikogruppe? Gib ihr ein Gesicht. Poste, rede drüber, lass dir helfen. Nutze diesen Hashtag. Join the band. Denn: Gestorben wird später. Viel später. Rock and roll, eure #Risikogruppe.

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In den sozialen Medien wird hier gerade fleißig gesammelt. Ich hoffe wirklich, dass es etwas bringt und mit Verständnis und dieser Erkenntnis die Leute endlich zu Hause bleiben und sich nicht mehr ins Straßencafe setzten oder ihre Kinder über Spielplatzabsperrungen heben, um dahinter spielen zu können.

 

 

Eure

wheelymum

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