12 von 12 im Dezember (Quarantäne – Edition)

Es ist ein Elche entsprungen… noch nicht ganz aber immerhin ist an diesem Wochenende schon der 12. Dezember. Es sind also genauso viele Dezembertage vergangen wie es noch bis Weihnachten sind. Weihnachten, in diesem Jahr alles irgendwie anders. Aber es kann dennoch schön werden. Anders aber schön. Wir werden sehen. Das dritte Dezemberwochenende war auf jeden Fall auch ganz anders als geplant, denn Junior ist noch in Quarantäne. Somit fiel die Lichterreise im Wald genauso aus, wie das Weihnachtsbaum suchen. Gleichzeitig hatten wir Glück, denn heute regnete es fast ohne Pause.

Ich bekomme einen Kaffee im Bett und sogar etwas Ruhe dazu:

 

Danach sind sie ziemlich lange verschwunden.

Es gibt ein spätes Frühstück und die Jungs verschwinden zum spielen. Ich checke meine Mails und lese ein wenig. Der Wochenplan für das Essen nächste Woche möchte auch geschrieben werden. Auch die Schulsachen für Junior drucke ich aus. Junior verwandelt der weil die Wohnung in ein Winterwunderland mit vielem Überraschungen.

 

Wir probieren ein salziges Weihnachtsbrot aus und ich muss sagen, ich mag es:

Der Nachmittag wird überraschend schön. Kaum Gezeter, viel basteln, etwas naschen , Weihnachtsmusik und nach Tieren forschen…

Aus Karton, Wolle und einer Sticknadel, machen wir Stickanhänger für den Baum oder Geschenkanhänger.

Wir verwandeln uns in Pappelche

und basteln kleine Elche und Rehe.

 

Plötzlich steht ein Hirsch bei uns in der Wohnung:

 

Das ist eine riesige Freude. Gebt bei Google einfach einmal Hirsch oder Löwe oder Shettlandpony ein. Dann scrollt ihr etwas nach unten und klickt.

 

Und so vergeht die Zeit. Ich spüre ganz deutlich wie wichtig gerade in dieser Situation die Selbstwirksamkeit ist. Das man Finge selbst entscheiden kann, die Verantwortung dafür tragen darf, soll und muss. Das funktioniert hier viel besser, als zu viele Vorgaben. Vor dem Essen kippt die Laune dann doch, aber man kennt die Gründe dafür. Hunger und müde sind immer noch verlässichle Partner um die Stimmung zu kippen. Wie gut, dass das Essen bald fertig ist. Inspiriert von Anna Berlin Mitte Mom gibt es Blumenkohl

 

Der 12. Dezember, 12 Kerzen brennen, 12 dürfen noch angezündet werden. Es wird richtig hell.

Wir spielen und lesen noch eine Weile, ganz ohne Bilder und Handy. Ich kann sagen, das war ein wirklich schöner Tag. ruhig mit ein paar Tränen, Musik, und viel Lachen. Fast weihnachtlich…

wheelymum

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2 Kommentare

  1. suse

    Was Ihr so alles schafft an einem Tag.
    Bei mir war gestern alles eher langsam. bis auf das Kartenschreiben.
    Ich wünsche Dir einen wundervollen streitarmen Adventssonntag.
    Viele Grüse
    Suse

    Antworten
    1. wheelymum (Beitrag Autor)

      Liebe Suse, unsere Karten schaffe ich einfach gar nicht. Dafür fehlt Zeit, Ruhe, Konzentration und Ausdauer. Leider auch bei mir. Es ist so, es bleibt immer nur ein Ausschnitt den man hier sieht. Liebste Grüße

      Antworten

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