Zwischen Bienen und Blumen – ein wenig Frühlingsstimmung für zu Hause

Es wächst mir gerade alles etwas über den Kopf. Die schlechten Nachrichten steigen genauso schnell wie die Inzidenzwerte. Mir hilft es einfach in diesen Zeiten etwas kreativ zu sein oder in die Natur zu gehen. Den Kopf irgendwie frei zu bekommen.

 

Ganz besonders freue ich mich darüber, dass auch meinen Jungs das doch immer wieder gut tut. Beim Garten aufräumen sammeln die Jungs immer wieder Schätze. So haben wir hier mittlerweile einen echten kleinen Fundus. In der vergangenen Woche sind sie mit einem kleinen besonderen Stück zu mir gekommen.

Es wurde untersucht und mit der Lupe begutachtet. Danach wurden Bücher mit heran gezogen um es genauer zu bestimmen. (Der Beitrag enthält Links zum Partnerprogramm) 

Aus dem Bücherregal für die kleinen Kinder kam: Mein erstes Buch von den Bienen* und für die großen kam der große Bienenwälzer. Mit einfachen Bewegungen kann man bei ersterem die Bienen auf ihre Reise durch den Bienenstock zu den Blüten begleiten und am Ende sehen wie sie wieder zurück fliegen.

Die Bienen sind eigentlich aktuell noch in der Winterruhe. Doch mit Beginn der Mandel – oder Kirschblüte ändert sich dies. Aber was machen die Bienen im Winter:

Honigbienen halten Winterruhe und keinen Winterschlaf. Die Honigbiene  übersteht den Winter in einer Art Ruhezustand. Fallen die Temperaturen in der kalten Jahreszeit unter 8-10 C bleiben die  Insekten in ihrem Bienenstock. Nur wenn es die Witterung zulässt (ab 12 Grad), kann man im Freien einzelnen Tieren begegnen. Der Rest des Volks hält sich nun rund um die Bienenkönigin auf, um diese zu wärmen. Die “zusammengekuschelten” Bienen werden  als Wintertraube bezeichnet. Diese besteht im Winter aus rund 10 000 Einzeltieren. In den Sommermonaten setzt sich das Volk dagegen aus bis zu 70 000 Individuen zusammen. Während dieser Zeit sind die Tiere im ganzen Stock verteilt und gehen ihren Aufgaben nach. Damit die Königin inmitten der Wintertraube überlebt, füttern sie die rundum befindlichen Arbeiterinnen. So kann diese im Frühjahr und bei wärmeren Temperaturen wieder mit der Eiablage beginnen, die sie in den Wintermonaten eingestellt hat. Damit die Honigbienen die Winterruhe gut überstehen, sollten sie in dieser Phase so wenig wie möglich gestört werden.

Diese Infos haben uns dann wieder zum Gespräch über den Klimawandel geführt. Und auch den Kindern wird klar. Alles hängt mit allem zusammen. Wir hoffen die Bienen ruhen sich noch ein wenig aus und  wir haben uns einfach eigene Bienen gemacht:

Aus Knete* , Chenilledraht* und bemalten Klopapierrollen haben wir selbst einen kleinen Bienenstock gebaut und aus Luftpolsterfolie und Fingerabdrücken ein Bild gemacht.

 

Es versteht sich von selbst, dass ein Bienenhotel* in den Garten muss, nach Aussage der Kinder und wir auch beim säen der Pflanzen in diesem Jahr wieder bewusst darauf achten, dass es eine Bienenwiese mit lauter Leckerbissen für die kleinen Tiere und Schmetterlingen gibt. Damit wir in der Zeit draußen nicht mehr selbst: sum sum sum singen müssen, sondern wir uns einfach von den wirklichen Künstlern besummen lassen können.

Jetzt brauche wir erst mal eine Stärkung, natürlich mit einem Honigbrot.

Eure

wheelymum

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1 Kommentar

  1. Thika

    Das ist ja interessant! Ich weiß ehrlich gesagt sehr wenig über Bienen, nehme mir aber fest vor, meinen Kindern (und mir!) ein Buch darüber zu besorgen und uns umfassend zu informieren.
    Vielen Dank für den tollen Beitrag!

    Antworten

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