Wochenende in Bildern: Kleine Zürichschnipsel zwischen Altstadt, Moderne und Kunst

Ein herzliches Hallo an diesem Wochenende aus der Schweiz. Ich bin total glücklich hier zu sein und zeige deswegen in diesem Wib ein paar Eindrücke aus der Zeit hier in Zürich. 

Der Blick aus dem Zimmer durch die offene Balkontür

Guten Morgen Zürich – dank einer Rampe kann ich im Hotel Glockenhof auch auf meinen Balkon, bevor es dann zum Frühstück geht.

 

Die Tram in Zürich ist blau weiß, so wie die Stadtfarben an sich

Raus in die Stadt mit einer Stadtführung

Eine Statur von Pestalozzi

Anscheinend habe ich in der Pädagogikausbildung nicht gut genug aufgepasst. Pestalozzi – Lernen mit Kopf, Herz und Hand wurde in Zürich geboren. Ich bekomme die Anekdote erzählt, dass er allen immer alles geben wollte. Wenn man heute in Zürich gefragt wird, ob man z.B. 20 Franken haben kann, antwortet das Gegenüber (wenn er es nicht geben möchte): “Ich bin doch nöd de Peschtalozzi!”

 

Ein mit Grafitti bunt angesprühtes Haus

Nach der Stadtführung geht es mit der Tram 5 Rollstuhltauglich nach Zürich West. Hier am Löwenbrau aussteigen und schwups ist man in einer anderen Welt. Früher war das ein Industriequartier und heute ein Ort des bunten, urbanen Lebens. Eine Runde durch die Markthalle und dem Viadukt entlang.

Zwischen diesen beiden liegt Frau Gerolds Garten. Ich hatte Glück, denn im Garten war gerade das große Sommeropening. Doch auch ohne diesen Pop Up Markt ist das hier ein Platz der Begegnung. Trinken, Gärtnern, Essen, Freunde treffen – hier vermischt sich Tourismus mit Einheimischen. Leute kamen und sagten: “Jetzt bin ich wohl in Berlin.”

 

 

Fahrräder, alte Fensterrahmen und ein großes Schild Frau Gerolds Garten

Noch etwas Abendstimmung in der Stadt – so so schön. Dank der Stadtführung am Morgen war klar wo es abends nochmals hingehen sollte

 

Am Sonntag morgen vor dem Gottesdienst möchte auch ich das Chagall Fenster sehen. Sehr beeindruckend, doch leider nicht gut zu fotografieren. Dafür habe ich hier einen kurzen Beitrag darüber.

 

Wieder in die Tram (Nummer 11) und dieses Mal direkt an den Bahnhof Oerlikon. Durch die Unterführung (mit vielen Einkaufsmöglichkeiten hindurch und in Richtung Halle 622b. Hier findet die Bansky Ausstellung statt. Auf Grund des großen Erfolges wurde sie gerade noch verlängert. Achtung! An Wochenenden und Feiertagen ist sie schnell ausgebucht. Bitte sichert euch rechtzeitig die Plätze.

 

Beeindruckende Bilder, Infos über Bansky sein Leben und seinen Antrieb. Manche Motive waren für mich zu krass, die konnte ich weder fotografieren noch lange davor stehen bleiben. In den Erklärungen daneben kann man auf Englisch oder Deutsch nachlesen, wann die Werke erschaffen wurden und was der Außnahmekünstler damit sagen will. Ich wusste zum Beispiel auch nicht, dass er 2022 in der Ukraine war und dort Kunstwerke hinterlassen hat. Beeindruckend und unter die Haut gehend. Ergreifend für mich. Die Texte können auch über das Handy und die jeweiligen QR – Codes abgerufen werden. Gleichzeitig gibt es mehrere Kurzfilme die einiges erklären und uns selbst staunen, schauern aber auch lachen lassen. Eine absolute Empfehlung.

 

 

Noch einmal zurück in die Altstadt und das ganz besondere Flair aufsaugen. Eigentlich wollte ich noch auf die ganz bekannte Dachterasse. Dort gibt es einen Fahrstuhl, doch zu diesem komme ich leider nicht, da davor eine unüberwindbare Stufe ist. Vielleicht ist das anders, wenn man auch durch das Kaufhaus gehen kann. Aber sonntags auf jeden Fall nicht möglich. Also muss ich wohl oder übel nochmal zur Schweizer Schokolade. Ich entscheide mich für Sprüngli. 

 

Ab in den Bahnhof und wieder nach Hause – welch besonders Wochenende

 

Eure

 

 

 

 

 

 

 

wheelymum

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