Schöne Bücher für schlimme Zeiten (Teil 2)

Wie im letzten Post schon angekündigt, habe ich noch einige schöne und besondere Bücher für diese Zeit, die ich gerne mit euch teilen möchte. Der Beitrag enthält Links zum Partnerprogramm.* 

 

Glück ist so ein einfaches Wort* ist ein ganz einfaches Buch. Mit wenig Worten, schönen Zeichnungen und ganz einfachen Impulsen zum hin spüren, zuhören und Nachahmen. Ein Buch um über seine Wünsche und Träume zu sprechen. Ein Buch zum Ängste nehmen. Glaube an deine Träume. Verzaubere deine Zeit. Lausche der Stille. Keine großen Umschreibungen. Klarheit und Einfachheit zeichnen dieses Buch aus und dazu die Einladung sich mit sich selbst zu beschäftigen und sich auf das Gute zu fokussieren. Was können wir gerade mehr brauchen? Das Januarwunder und ich schauen es immer und immer wieder an und verlieren uns ein wenig darin.

 

 

 

 

L wie Liebe * ist eine Geschichte über die Liebe. Auf jeder Seite des Buches wird eine Form oder Art der Liebe beschrieben und erzählt. Es gibt kein richtig oder falsch. Liebe ist Liebe. Wir lieben und leben, jeder auf seine Art und Weise – und jede Liebe ist einzigartig! Familienliebe, erste Liebe, Geheime Liebe oder Filmliebe. Die Bilder von Sandra Brandstätter illustrieren diese unterschiedlichen Möglichkeiten und Konstellationen auf zauberhafte Art und Weise und zeigen eine Vielfalt an unterschiedlichen Kumulationsmöglichkeiten. Ohne große Erwähnung findet man die Vielfalt auch im Buch. Rollstuhlfahrer:innen, unterschiedliche Hautfarben und Altersklassen, zwei Männer mit Adoptivkindern oder leiblichen Kindern,… und so vieles mehr. Alles ist dabei und überall findet und sieht man die Liebe. Was kann es schöneres geben?

 

 

Die Mauer* ist eine Parabel au dem 360 Grad Verlag. Das Thema Vorurteile und Angst gegenüber Fremden ist brandaktuell, und wird in diesem Buch des Musikers und Schauspielers Giancarlo Macri eindrucksvoll beschrieben, so dass es für Kinder (und Erwachsene) leicht zu verstehen ist, dass die „Mauern“ schlecht für uns Menschen sind, weil wir dann keine Vielfalt, und keine bunte Gemeinschaft haben. Ich muss ehrlich sagen, dass mir beim Lesen des Buches zwischendurch sehr unbehaglich wurde.
In der Geschichte geht es um einen König, der sich vor dem, was er als fremd empfindet, durch Mauern abschotten will, dann aber merkt, dass es sehr eintönig wird, und er die Farben dieser „Fremden“ braucht, um voranzukommen. Also reißt er die Mauern wieder ein, und lässt die Vielfalt zu. Was mir sehr aufgestoßen ist, war die Tatsache, dass jeder Farbe von Menschen eine bestimmte Fähigkeit zugesprochen wurde und diese auf Grund ihrer Fähigkeit im Königreich gebraucht wurden. Die Botschaft Mauern sind schlecht für die Menschheit und die Menschlichkeit ist klar und kommt auch deutlich hervor. Der zweite Punkt war bei uns Anlass zu Gesprächen, gerade auch jetzt in der Flüchtlingskrise und im Hinblick darauf, wie wir helfen können. Ohne dass jemand etwas leisten muss. 
Besonders gut, hat mir die letzte Zeit gefallen, auf der Mann selbst in bunte Punkte Gesichter zeichnen kann. Das führt einen selbst wieder aktiv ins tun und wir können uns dabei gut unterhalten.

 

 

Eine bekannte Geschichte über den Weg. Über den einen Weg den jeder von uns geht. Gehen muss. 

Der Weg* ist das Bilderbuch dazu- Unseren ganz eigenen Lebensweg. Und doch sind viele Wege schon gegangen. Viele andere Menschen sind vielleicht schon die selben Wege gegangen und doch finden sich immer wieder neue, eigene Wege. Im Buch wird grafisch und farblich wunderschön dargestellt, welche unterschiedlichen Wege es gibt. Wie wir uns fühlen, wenn die Wege einfach sind. Welche Schönheiten es auf und an den Wegen geben kann, aber auch welche Steine einem ab und an in den Weg gelegt werden. Wie es aussieht, wenn alles dunkel ist und man denkt der Weg sei zu Ende.

Ein Buch für die eigene Stärke und das nichts aber auch gar nichts im Leben zwangsläufig vorgegeben sein muss. Ein dickes Lob an Mineedition für diese schöne Aufarbeitung von Bob Staake für eine Geschichte, die uns allen eigentlich schon lange bekannt ist.

 

 

Ein ganz anderes Buch ist Schau wie Schlau. Bionik: Wenn Natur die Technik beflügelt*. Dieses Buch ist eine Fundgrube für alle Menschen die sich mit der Natur und der Entwicklung von Dingen beschäftigt. Tiere, Pflanzen, Kristalle und auch der Mensch können bionische Vorbilder sein. Die Natur erfindet sich selbst immer wieder neu und hat unheimlich viel Zeit und Geduld damit. Doch genau an diesem Punkt mangelt es uns Menschen oft. So können wir uns in vielen Bereichen der Technik von der Natur Dinge abschauen. Doch Bionik ist noch mehr. Es geht nicht nur um das bloße Abschauen und Nachahmen von Dingen, sondern um die Weiterentwicklung. So arbeiten hier oft Tier – und Pflanzenkundler:innen mit Medizin und Chemie zusammen ebenso wie in den Bereichen Architektur und Maschinenbau. Das bekannteste Beispiel ist wohl Leonardo Da Vinci, der aus Betrachtung der Vögel und der Betrachtung der routierenden Samen versucht hat seine Flugmaschine zu bauen. Im Buch findet man so viele unterschiedliche Beispiele die Natur die Technik inspiriert. Wusstet ihr dass Bienenwabenschichten auf im Inneren Flugteilen, Zimmertüren oder sogar Snowboards zu finden sind? Warum? Weil ein Sandwich aus zwei Lagen, gefüllt mit künstlichen Bienenwaben stabiler wird, ohne zuviel Gewicht dazu zu bekommen. So gibt es so viele spannende Beispiele, die aber ziemlich komplex sind. So würde ich dieses Buch für alle neugierigen Kinder ab dem 9 oder 10. Lebensjahr empfehlen.

 

 

Eure

wheelymum

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