Mittwochs – Gedanken – Durcheinander: Von Barrieren, Aktionstagen und Spenden für Menschen aus der Ukraine

Meine Gedanken fahren Achterbahn. Ich bin nicht in der Lage gute, zusammenängende Sätze zu schreiben. Jedoch hatte ich so viel Input heute, dass ich dies als Gedankenschnipsel gerne mit euch teilen würde:

Heute Vormittag war ich auf einem Onlinetreffen bei dem es um barrierefreies Bahnfahren und die 100.000 Euro Nonchalance geht. Worum es genau geht?

Worum gehts in Kürze? Bahnfahren und dabei Barrieren melden, um besonders die Deutsche Bahn zu bewegen, mehr für Barrierefreiheit und Inklusion zu tun.

Wann ist die “Challenge” erfolgreich? Kommen in der Zeit (innerhalb von 30 Tagen) 300 gemeldete Barrieren zusammen, ist die Challenge geglückt! Pro Fall kalkulieren wir mit 333 Euro. Das macht in der Summe 100.000 Euro.

Was machen mit dem Geld? Du kannst das Geld behalten. Oder du spendest alles oder einen Teil (z.B die Hälfte) für einen Zweck, der Menschen mit Behinderung in der Ukraine zugutekommt. Wir zielen darauf, dass ein Spendenbetrag von 10.000 Euro zusammenkommt.

Quelle: 100.000 – Barrierefreie Bahn

Schaut mal, hier habe ich auch darüber geschrieben.

Das Geld, welches ihr über die Form von Schadensersatz erhalten könnt, kann aktuell auch gespendet werden. Dazu hat im Treffen ein Mitglied von FQG gesprochen und erklärt. Über ein halbes Jahr sollen Menschen (in erster Linie mit Querschnitt aber auch mit anderen Behinderungen) hier unterstützt werden. Von den ersten Spendengeldern wurde 80 km hinter der ukrainischen Grenze ein barrierefreies Tagungshaus angemietet in dem die Menschen mit ihren Begleitungen unterkommen können. Medizinische Versorgung gibt es in einem kleinen Rahmen, jedoch keine Pflegekräfte die sich um alles kümmern können.

Nach und nach werden die Menschen nach Deutschland geholt. Doch auch hier sieht es mit barrierefreien Wohnungen oder Pflegepersonal mehr als düster aus. Aus diesem Grund kann das Geld aus der Aktion auch hierhin gespendet werden. Selbstverständlich kann auch hier unabhängig von der 1000.000 Euro Challange gespendet werden.

Auch wer eine Idee hat, wo rollstuhlnutzende Menschen wohnen können, meldet euch gerne dort.

Mittendrin-koeln.de hat nun auch ein Beratungsangebot für Geflüchtete mit Behinderung 

in ukrainischer, russischer und Deutscher Sprache un Zusammenarbeit mit der  Ergänzenden unabhängige Teilhabeberatung. Gebt diese Infos gerne weiter.

 

Ich persönlich sammle noch immer Schulmaterialien: Rücksäcke, Taschen, Vesperboxen. Trinkflaschen, Stifte, Blöcke, Füller usw. für Kinder und Jugendliche aus der Ukraine, die bei uns im Ort leben.

wheelymum

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