Kleine Pausen – große Wolken

Schon als Kind lag ich gerne im Gras oder auf der Wiese und habe nach oben in den Himmel geschaut. Nichts tun und einfach nur die Wolken beobachten. Das hört sich so einfach an. Probiert es doch mal wieder aus – viele von uns kennen das, aber wir nehmen uns viel zu selten Zeit dafür. Wolken beobachten, Formen erkennen, sie verwandeln sich immer wieder und können Geschichten erzählen. Oder ich setzte mich gedanklich auf eine Wolke und lasse mich treiben. Wohin? Ich habe keine Ahnung, vielleicht in ein anderes Land oder zu den Bergen. Die Kinder rufen aus,  was der Wolkendrache gerade macht oder sehen einen Gruß vom Himmel. Für mich eine wunderbare meditative Übung – ein kleiner Moment Me Time.

 

Wissenschaftlich sind diese Betrachtungsweisen nicht, aber das stört mich so gar nicht. Den es macht Freude und das ist doch das Wichtigste.

 

Dabei waren Wolken früher tatsächlich für das Überleben wichtig. Denn die korrekte Deutung der Wolken und das Wissen darüber welches Wetter sie bringen werden war eng an die Bewirtschaftung der Felder geknüpft. Es gibt sogar eine wissenschaftliche Wolkenkunde. 1896 gab es den ersten Wolkenatlas. Ganz so spezifisch wollen wir uns mit den Wolken gar nicht auseinandersetzten, aber das die haufenförmige, aufgetrümte Wolke Cumulonimbus Regen und Gewitter andeutet oder das Schäfchenwolken eine gleichbleibende Witterungslage andeuten, solches Wissen finde ich schon interessant. Jetzt haben wir beim Beobachten auch die Wolkenkarten dabei. Wolkengucker. 30 Karten, die Sie nach oben schauen lassen* (Link zum Partnerprogramm) sind 30 Wolkenbilder auf stabilen Karten mit wissenschaftlichen Beschreibungen auf der Rückseite, laden nicht nur zum Auseinandersetzten mit den Wolken ein, sondern auch zum Nachmalen und ausprobieren ein. Wissenschaftlich, Naturkunde, und Beobachtungsgabe, all das findet man auf diesen kleinen Karten. 

 

 

Bei uns ist eine ganze Wolkenwand entstanden und wisst ihr was?

Die Kinder hatten so eine tolle Idee: Jede dieser Wolken steht für ein Gefühl. Auf diese kann man seine Gefühle legen, schreiben, erzählen usw. Und es dann einfach weiter ziehen lassen.

Bist auch du ein Wolkengucker?

Oder lieber ein Schäfchenzähler?

Eure

wheelymum

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1 Kommentar

  1. Tina

    Das habe ich als Kind auch gerne gemacht. Danke für die Erinnerung. Die Idee mit den Bildern ist super

    Antworten

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