15. Dezember: Weihnachtsduft Kopfnote Herznote

Ich rieche Tannenzweige und warmes Ker­zenwachs.
Ich weiß: Auf dem Kranz brennen heute drei Kerzen.
Das Licht wird heller.
Kopfnote: Wald. Herznote: Hoffnung.

Lebkuchen, Mandelmakronen und Butter­plätzchen.
Mit Mühe und Sorgfalt Zutaten verknetet, Teig gerollt
und Formen ausge­stochen, gebacken, verziert und verpackt.
Mit einer Schleife um die Tüte verschenkt.
Kopfnote: Zimt. Herznote: Liebe.

Der abgegriffene Ledereinband des Gesang­buches
und die Wärme von hundert Men­schen.
Gleich singen und beten wir wie Millionen andere in diesen Tagen.
Kopfnote: Weihrauch. Herznote: Frieden.

Beatrice Blank

 

…Die Kopfnote ist inten­siv, aber auch flüchtig. Nach ihr kommt die Herznote und mit ihr der eigentliche, echte Geruch. Sie vermag Gefühle zu wecken, uns zu trösten oder aufzuregen, zu begeistern oder zu beruhigen. Die Herznote ist das, was vom Duft bleibt.

 

Dieses bewusste riechen, ist so etwas besonders.

Wenn im Advent alles nach „Weihnachten“ riecht…

Welche Gerüche/Gefühle drängen sich mir auf?

Kann ich unterscheiden: Welche davon sind intensiv und flüchtig?

Welche bleiben?

 

Vielleicht wollt ihr auch ein kleines Geruchsmemory machen? Mit weihnachtlichen Düften. Es ist ganz einfach.

 

*Vielleicht wollt ihr auch noch amGewinnspiel teilnehmen.

 

 

Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent

 

 

Eure

wheelymum

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