#DubistDemokratie

Als ich heute morgen auf Instagram schaute, sah ich ein Bild von Allerleipetra mit diesem Hashtag.

Ohne lange zu überlegen setzte ich mich in meiner Mittagspause an den Laptop und begann mit diesem Text. Denn wie Petra in ihrem Instapost so schon schreibt: „Es wäre schön, wenn alle Blogger, Instagrammer und eigentlich alle Menschen, die unsere Demokratie lieben, mit machen.” Es ist eine Bloggeraktion und ganz viele nehmen teil.

Warum ist es wichtig unseren Kindern Demokratie zu erklären?

 

Ja, warum eigentlich? Weil ich möchte, dass mein Kind in einer Welt aufwächst, in der es seine Meinung kund tun kann. Eine Meinung hinter der es stehen kann und keine Angst haben muss, dass er dafür bestraft wird. Weil ich ihm das Gefühl vermitteln möchte, dass wir etwas bewegen können.

Mit noch nicht einmal 3 Jahren war unser Sohn mit meinem Mann und mir auf dem Europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderung. Er hat mitgerufen: Wir sind sauer, wir sind laut – weil ihr uns die Rechte klaut. Natürlich konnte er den tieferen Sinn nicht begreifen. Aber er hat verstanden, dass wir uns ungerecht behandelt fühlten. Wie ich auf diesen Zusammenhang komme?

Als ich ihm zu Hause etwas verboten habe, stellte er sich vor mich und rief: “Wir sind sauer, weil ihr uns die Rechte klaut.”

 

Das Gefühl der Wut konnte er zuordnen und auch dass man sich dagegen wehren darf/kann/soll. Und genau das ist es. Es beginnt im kleinen. Wir können Dinge annhemen, uns darüber freuen oder ärgern. Aber wir dürfen diese Gefühle ausdrücken. Unserem Unmut Luft machen und wir können selbst mitgestalten. Wir haben eine Stimme. Aber diese müssen wir auch einsetzten. Damit wir gehört werden, mitentscheiden können und unseren Kinder etwas vorleben. Wir alle sind wichtig und wir können die Gesellschaft in der wir leben mitprägen.

Ein großes Recht dazu, ist das Wahlrecht. Wir müssen dieses nutzen, denn sonst kann es so schnell geschehen,, dass wir in eine Richtung abdriften, die gefährlich ist, Gefährlich für Deutschland und die Welt. Gefährlich für die Menschen die hier leben. Menschen die hier Schutz suchen. Gefährlich für unsere Kinder. Wir sind so viele und wir dürfen uns nicht verstecken. Wir müssen uns zeigen – und wählen gehen. Für uns und unsere Kinder. Wir haben eine Vorbildfunktion. Damit sie später auch ihre Entscheidungen treffen und die Welt selbt mitgestalten.

 

Wir müssen Demokratie unseren Kindern nicht erklären. Wir können sie ihnen vorleben. Zu Hause, in der Familie, im Kindergarten und in der Schule. Bei Freunden und wir als Vorbilder. Indem wir unsere Kinder ernst nehmen, ihnen zuhören, sie verstehen. Sie in Entscheidungen die sie betreffen miteinbeziehen. Denn auch das ist politisch. Wir erziehen unsere Kinder. Kinder mit einer guten, sicheren Bindung, die Empathie, Zuneigung und bedingungslose Liebe erfahren haben, werden auch mit diesem sicheren Erfahrungsschatz und Selbstwertgefühl die Politik von morgen mitbestimmen.

 

 

Hier findet ihr weitere Beiträge zu der Bloggeraktion:

Tollabea

Jolinas Welt

Kind und Studium

Mumelmama

Motzmama

Ich lebe jetzt

Perlenmama 

Papaleaks 

Frau Chamailion 

Die Anderl 

Hallo liebe Wolke

StadtLandMama 

Gluckeundso 

Evameintesgut 

Impressionsoflifesite

Chaos hoch 2

 

Eure

Save

Save

Save

Save

Save

Save

Save

wheelymum

Share This:

7 Kommentare

  1. Petra Hamacher

    Jaaaaa! Lasst uns alle mitmachen! Gemeinsam!
    Für mehr Demokratie!

    Antworten
  2. Pingback: Demokratie – warum Kinder es verstehen müssen | motzmama

  3. Pingback: Mit Kindern über Demokratie reden - oder: #DubistDemokratie

  4. Pingback: #DuBistDemokratie | Kind und Studium

  5. Pingback: Du bist Demokratie - warum wir das unseren Kindern vermitteln sollten - Allerlei Magazin

  6. Pingback: Freitagslieblinge 28.April 17 - buntes durcheinander - Wheelymum

  7. Pingback: #Dubistdemokratie: Warum wir den Kindern die Demokratie vorleben müssen

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.