Ausnahmezustand Tag 8: Innere Ordnung durch äußere?

Puhhh… es scheint es wechseln sich anstrengende und gute Tage ab. Der Mittwoch war anstrengend, dabei begann er so schön.

Mir geht es körperlich schlecht. Und das schlägt sich sofort auf die Psyche nieder. Jede Faser meines Körpers ist angespannt. Kleine Konflikte kann ich kaum weg atmen oder aushalten. Jedes durcheinander in der Wohnung stört mich. Ich merke wie ich in alte Verhaltensmuster zurückfalle: Äußere Unordnung stört mich umso mehr je mehr auch im Inneren alles durcheinander ist. Heute muss hier aufgeräumt werden. Nach einem Frühstück und guten Morgen Kuscheln wird es etwas besser. Juniors Freundin hat heute Geburtstag und wir richten ihr bei uns einen Geburtstagsstich und rufen sie per Videoanruf an.

Danach sind die Schularbeiten an der Reihe. Ich werde hier heute wirklich positiv überrascht und es geht den ersten Tag wirklich gut. Zur Pause gibt es wieder das Spiel von gestern und mit der Magnettafel legt er sich Bilder. Postsachen müssen gerichtet werden, diese werden vor die Tür gerichtet und später abgeholt. Ich bekomme ein Buch vorgelesen und wir schauen Logo. Danach richten wir gemeinsam das Mittagessen. Es gibt Hirse – Kartottentaler und Bohnenhumus. Gemeinsam kochen, schnippeln, messen und wiegen, verrühren, Mengen umrechnen usw. Alltagsbezug schaffen.

Nach dem Mittagessen, spielen wirunsere Spiele. Auch wir wollen einen Regenbogen ans Fenster machen. Zuerst überlegt Junior wie er es am liebsten machen möchte. Er malt einen das Januarwunder ebenfalls. Frei. Wunderschöne Vorlagen findet ihr aber auch bei Feiersun.

Beim durchstöbern der Bastelkiste findet Junior dann noch Transparentpapier. Er schneidet es in Ecken und das Januarwunder und ich rühren Kleister an. So kleben wir gemeinsam den Regenbogen ans Fenster. Daneben befinden sich die Danke – Herzen für alle die Arbeiten müssen. Das ist mit Abstand unser schönster Ausblick im Moment.

Es geht in den Garten mit Papa und ich ruhe mich aus. Danach wird etwas geputzt. Nicht schön, aber mehr als nötig. Wir hören ein Kinderkonzert im Livestream und es wird dazu getanzt. Tanzen tut immer gut. Mir tut es auch gut, dass der Tag so voll gepackt ist und ich kaum Pausen habe. Ich höre kaum noch Infos, lediglich den Podcast vom NDR. Abends bin ich so müde, dass ich vor den Kindern schlafen könnte. Diese basteln lieber noch Osteranhänger und singen und tanzen vor sich hin. Es gibt Abendessen und ich wundere mich schon wieder wo diese Kinder das alles hin essen. Die Erklärung folgt aber auf den Fuß. Es ist natürlich der Löwe, der ihnen so viel Kraft gibt, aber auch so viel Hunger hat. So hören wir die selbe Geschichte einfach nochmal an, bevor alle einschlafen.

 

Eure

wheelymum

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