Trauerbücher zum begleiten und erinnern

Heute ist Totensonntag. Ein Tag der für mich früher gar keine Bedeutung hatte. Aber so manches ändert sich. Bei mir sind wieder einige neue Bücher zum Thema Trauer und Verlust angekommen. Ich möchte sie gerne mit euch teilen, denn es geht natürlich auch bei diesem wichtigen Thema darum, was einem selbst zusagt. Und genau dazu gibt es das erste Buch:

Der kleine Trauerbegleiter’

ist ein Buch, welches unheimlich voll ist und mich beinahe erschlagen hat. Zumindest auf den ersten Blick. Denn auf den zweiten Blick ist es ein Ideen – und Möglichkeitenbuch, welches so viele praktische Anreize setzt, um sich mit seinen Gefühlen und Gedanken auseinander zusetzten und dabei noch die Möglichkeit bietet, aus der Fülle der Ideen seine eigenen zu finden und diese in einer Art Arbeitsbuch nieder zuschreiben, dass ich es am liebsten schon viel früher gekannt hätte. Der kleine Trauerbegleiter, begleitet einen – Schritt für Schritt. Er geht mit einem zurück und nach vorne. Er lässt einem Zeit und begleitet – für mich eines der besten Bücher zum Thema, da ich das Gefühl hatte, es nimmt mich an die Hand und lässt mich nicht alleine.

 

 

 

Ein Büchlein welches mich schon mit seinen Bildern trötest ist Deine Trauer sehe ich – Geschenkheft mit Bildern von Sieger Köder* von Angelika Daikler mit Bildern von Sieger Köder. Die Botschaft ist klar:

Der Tod hat mir den liebsten Menschen genommen, aber die Liebe wird bleiben.

Unsere Liebe ist größer als der Tod

und in meiner Seele lebt die Sehnsucht

und wächst die Hoffnung

dass wir uns wieder begegnen werden.

Regligiöse Aspekte, Unsicherheit von Trauernden und Menschen die Ihnen begegnen. Diese beiden Aspekte werden hier bei den Themen: Trauer um ein Kind, Trauer um ein Elternteil, Trauer um den Partner angesprochen.

 

 

Nach der Trauer kommt das Erinnern – oder Erinnern ist Trauerarbeit. Neben Erinnerungsbüchern, gibt es im Buch: Vergiss mein nie *, viele Ideen, Impulse und Gedanken, wie man erinnern kann. Und die Botschaft, dass man damit nicht zu früh beginnen muss und man Zeit hat. Das hat mich sehr bewegt, denn ich habe immer Angst, dass ich zu lange warte und dann Dinge vergesse. Diese Angst hat mir das Buch etwas genommen. Es gibt auch eine Art Checkliste, ob man denn schon bereit ist zum erinnern. Es geht um die Magie des Erinnerns und wie man diese in Form bringen kann. Ich dachte, ich müsste schon soweit sein – einen Druck, den ich mir ganz alleine gemacht habe, er kam nicht von außen und musste mir doch von außen genommen werden. Jetzt weiß ich, dass ich noch Zeit habe und es auch für Erinnern die richtige Zeit braucht und wenn diese da ist, dann wird mich dieses Buch dabei begleiten.

Jetzt ist der Totensonntag vorbei und wir haben ganz viel an die Verstorbenen gedacht. Wir hören nicht auf damit und sie werden uns in unserem Herzen immer begleiten. Immer einen kleinen Schritt nach dem anderen.

 

 

Eure

wheelymum

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