Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt

Eltern mit Behinderungen

Inklusion und Teilhabe sind auch im neuen Jahr ein Thema welches man nicht einfach wegdrücken kann. Es muss sich hier noch immer so vieles verändern und endlich wirklich weiter gehen. Als ich zwischen den Jahren in mein Postfach schaute, war es dort ziemlich still. Lediglich ein paar Newsletter sind hereingeflattert. Zeit für mich zum ausmisten, abbestellen aber auch tatsächlich einmal zum kurz reinlesen. Dabei waren beim Stadtmarketing von Heidelberg verschiedene Veranstaltungen aber auch etwas weiter unten auch ein Link zum Youtubeformat: Hätten Sie´s gedacht. Dabei ging es in diesem Link um das Thema Behinderung und Arbeit.

 

Nicht alle Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten können arbeiten. Manche erhalten die sogenannte Erwerbsunfähigkeitsrente. Das trifft bei weitem aber nicht auf alle zu. Etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland gelten als schwerbehindert. Das ist ca. ein Zehntel der Bevölkerung. Die Menschen, die arbeiten könnten wird immer nich zu einem großen Teil eine faire und gerechte Arbeit auf dem 1. Arbeitsmerkt schwer gemacht.

Menschen mit Behinderungen gelingt es seltener als nichtbehinderten, einen Job auf dem 1. Arbeitsmarkt zu bekommen. Der Gesetzgeber hat zwar Vorkehrungen geschaffen wie zum Beispiel, dass ab einer Größe von 20 Arbeitsplätzen Unternehmen dazu verpflichtet sind, fünf Prozent davon mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Doch nicht einmal die Hälfte der Unternehmen erfüllt diese Pflichtquote.

 

Der Rest zahlt lieber die sogenannte Ausgleichsabgabe, einem monatlichen Betrag für jeden nicht entsprechend besetzten Arbeitsplatz.

Andere Menschen mit Behinderungen werden immer noch in den sogenannten Behindertenwerkstätten als billige Arbeitskräfte eingesetzt.

Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten für Menschen mit Behinderungen ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Auch gibt es die sogenannte Arbeitsassistenz, die hier die Handgriffe oder Dinge übernehmen kann, welche die Person mit Behinderung auf Grund seiner Behinderung nicht selbst ausführen kann.

Umso mehr haben mich diese Beispiele aus Heidelberg gefreut. Nicht weil es eine Ausnahme ist, sondern weil es aufzeigt, wie vielfältig Arbeit und Berufe von Menschen mit Behinderungen sein können. Ganz genau wie bei dir oder deiner Familie, deinen Nachbarn oder Freunden. Ihr werdert vermutlich auch nicht alle die selbe Arbeitsstelle haben. Aber seht es euch einfach selbst an:

 

Auf dass wir in diesem neuen Jahr viele solcher Beispiele finden werden und uns ein Stück weiter in die Richtung bewegen, dass dies keine Besonderheit, sonderen die Regel darstellt.

Eure

wheelymum

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