Meine mutige Piratenmama – Krebs in der Familie


Es gibt so viele Krankheiten die eine Familie von jetzt auf gleich treffen können und das Leben grundlegend verändern. Das Leben der gesamten Familie, nicht nur das des Betroffenen Familienmitgliedes. Einer der gravierendesten Einschnitte und auch ein Thema, das man häufiger mitbekommt ist Krebs. Wie erklärt man aber seinen Kindern, was hier gerade passiert? Viel viel gibt man preis, ohne etwas zu beschönigen aber auch ohen Angst zu machen?

Bei Weg ins Leben 2.0 haben die Eltern das mit der Krabbe Kunibert erklärt. Simon ist vor knapp 2 Jahren gestorben. Auf dem Blog findet ihr unheimlich viele Gespräche, die Mut machen und auch Erklärungen wie es für diese Familie am besten war.

Im Buch Meine mutige Piratenmama: Krebs in der Familie – Ein Bilderbuch, das Zuversicht vermittelt  (Link zum Partnerprogramm wird die krebskranke Mutter als mutige Piratin dargestellt. Einmal pro Woche begibt sie sich auf das Schiff „Wagemut“, um mit erfahrenen Seefahrern nach der Schatzinsel Ausschau zu halten. Auf dem Weg dorthin muss sie jedoch allerhand Ungeheuer bekämpfen. Oft ist sie nach ihrer Fahrt ganz müde oder seekrank und manchmal trägt sie sogar Narben davon. Kämpfen hinterlässt Spuren, aber die Schatzinsel, die ist schon fast in Sicht….

„Weißt du, mein kleiner Matrose, es wird eine Weile dauern, die Insel zu finden“, hatte mir meine Mama zu Beginn des Abenteuers erklärt. „Aber meine Piratenmannschaft ist ein starkes Team und der Kapitän ein erfahrener Seebär!“, hat sie mit einem Augenzwinkern hinzugefügt.

Auch Mama trägt ein Kopftuch, wie alle richtigen Piraten. Darunter hat sie als Piratenbrauch ihre Haare abrasiert. So ist es schließlich Brauch. Und sollte das Abenteuer nach dem Fund der Schatzinsel zu Ende sein und Mama nicht mehr Teil der Piratencrew sein, wachsen die Haare sowieso wieder nach. Manchmal geht es Mama schlecht, sie hat keinen Hunger und schläft viel.

Jedenfalls ist es wohl fürchterlich anstrengend, Piratin zu sein.

Sie schläft viel, sogar tagsüber.

In diesem Buch wird eine Geschichte um die Krankheit und die Chemotherapie gebaut. Dieses Bild kann helfen kleinen Kindern ab ca. 3 – 4 Jahren eine grobe Vorstellung zu geben. Es gibt keine Krankenhausbilder. Denn die mutige Piratin kämpft zusammen mit der weißkitteligen Matrosenmannschaft mit Mundschutz und ihren Waffen den Spritzen, Scheren und Tabletten gegen Seeungeheuer.
Karin Surugue, die als Mama von vier Kindern selbst an Krebs erkrankte, hat sich dieses Bild ausgedacht und mit dem Carlsen Verlag spannend umgesetzt.

Es ist ein Buch in dem gekämpft wird. Am Ende wird auch gewonnen.

Eure

wheelymum

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