Bücherwoche: Fühlbücher

Jeder kennt doch diese zauberhaften Baby und Kleinkidnbücher, bei denen unterschiedliche Materialien verarbeitet sind. Zur Wahrnehmung und um alle Sinne anzusprechen. Unser Lieblingsbuch war hier dieses.

Und irgendwann verschwinden diese haptischen Elemente aus den klassischen Bilderbüchern. Eigentlich ist das schade, denn auch hier können wir alle von der Vielfalt profitieren. Die kleine Raupe Nimmersatt kennt wohl jeder. Diese gibt es noch in unterschiedlichen Varianten. Ebenfalls von Eric Carle ist das Bilderbuch

Die kleine Spinne spinnt und schweigt: Ein Tastbilderbuch * (Amazon – Partnerprogramm)

Dieses Bilderbuch ist ein Klassiker, er wird zur Sprachförderung eingesetzt, zur Naturbeobachtung, Zum Thema: auch kleine können großes erreichen,… und von allen Eric Carle Fans. Natürlich würde das Thema, alle sind unterschiedlich und wichtig hier auch greifen. Aber die kleine Spinne spinnt und schweigt ist Teil der Bücherwoche, wegen ihrer Reliefstriche und Punkte. Die kleine Spinne, ihr Spinnfaden und dann später das Netz, lassen sich mit den Fingern ertasten und befühlen. Junior mag es gerne, wenn ich ihm eine Augenbinde aufsetzte und er dann mit seinem Finger dem Spinnfaden folgt. Es ist eine besondere Erfahrung und gibt dem Buch uns seiner schönen Geschichte nochmals ganz neue Anreize.

Über dieses Bilderbuch kam ich auch zum Buch: Man sieht auch mit den Händen gut

Mehr Streichel-Labyrinthe für Menschen mit Fingerspitzengefühl: … das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar! * (Amazon-Partnerprogramm)

Denn hier wird unterschiedliche Wahrnehmung vorausgesetzt. Es ist ein Buch, welches Man nicht nur mit den Augen betrachten kann, sondern vor allen Dingen auch mit seinen Händen. Es ist ein Fühlbuch für Sehende und Nichtsehende. Die japanischen Muster in den Intensiven Farben sprechen an, geometrisch geordnete Formen wecken die Neugierde. Durch insgesamt 10 Quadrate, die man auch allesamt ausklappen und so ein Großformat auslegen kann, laden zum Staunen ein. Ja, jetzt habe ich euch verwirrt, oder? Ich schreibe etwas von einem Buch für Sehende und Blinde und dann über die bunten Farben und die tollen Formen.

Beim genauen betrachten – oder ganz einfach beim Einsetzten der Hände entdeckt man nämlich noch etwas. Kleine transparente Relifpunkte. Sie bilden Linien und Labyrinthe. Von Quadrat zu Quadrat werden diese schwieriger. Seine Fingerkuppen auf den Linien gleiten zu lassen und ihnen tastend zu folgen. Irrwege zu entdecken um den richtigen Weg durch das Labyrinth zu finden. Ein tolles Buch – für ganz neue Erfahrungen und wenn man etwas geduldiger als ich ist, vielleicht auch um die Welt um sich herum zu vergessen und sich voll und ganz darauf zu konzentrieren.

 

 

 

Eure

wheelymum

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