Eine Reise in den Himmel

ein Blauer Himmel mit weißen Schleierwolken

Wir sind im Garten ganz aufgeregt werde ich gerufen: “Mama, Mama da ist ein fliegender Schwan.”

Ich schaue ich verwundert um. Ich höre ein herzlichen Lachen und danach eine Erklärung:

Du musst doch in den Himmel schauen. Schau die Wolke da, die sieht aus wie ein Schwan.“

Mein Herz macht einen kleinen Hüpfer. Als die Kinder noch klein waren haben wir das oft gemacht. Eine Pause auf der Picknickdecke und in den Himmel geschaut. Welche Wolkenbilder dort gerade entstehen. Dass dies immer noch so in ihnen verankert ist und es eine Art kleine Auszeit im Alltag sein kann, freut mich so sehr. Das war nie der Plan hinter dem Wolken gucken. Und doch sind es solche Dinge die sich festigen und ins Leben mitgenommen werden.

Wir wissen einfach nie, was sich als Erinnerung festigt.

Dazu ist mir dann die Traumreise –

Eine Reise in den Himmel eingefallen

Wir machen sie am liebsten draußen auf der Picknickdecke oder in der Hängematte.

Natürlich ist sie aber überall möglich.

Wir wollen heute eine Traumreise in den Himmel machen.

Wir können unsere Augen schließen und uns entspannen.

Vor unserem inneren Auge sehen wir einen blauen Himmel.

Die Sonne scheint, eine kleine, weiße Wolke fliegt dort oben.

Wir möchten gerne mitfliegen.

Langsam schweben wir der Wolke entgegen.

Jetzt ist sie ganz nah.

Auf dem Bauch legen wir uns darauf.

Wir segeln auf unserer Wolke davon.

Viele andere Wolken sind da, wie Wattebäuschchen sehen sie aus.

Der Himmel ist blau und klar.

Aber immer noch ist er weit weg.

Die Sonne wärmt uns.

Sie färbt sich rot und vergeht.

Jetzt wird der Himmel dunkel. Es wird kalt.

Wir legen uns auf den Rücken und kuscheln uns tief in die warme Wolke hinein.

Der Himmel ist dunkelblau und schwarz.

Immer noch ist er weit weg.

Wie weit der Himmel ist – ob wir ihn je erreichen?

Und wieder geht die Sonne auf.

Es wird warm.

Über uns wölbt sich der grenzenlose, weite Himmel.

So weit sind wir schon in den Himmel geflogen und doch sind wir nicht da.

Immer ist der Himmel da.

Erreichen können wir ihn nie.

Wir gleiten von unserer Wolke herab und schweben wieder hinunter

bis in unseren Raum/auf unsere Wiese hier.

Jetzt sind wir wieder angekommen.

Wir öffnen die Augen.

                                                                                            (nach Elsbeth Bihler)

 

 

Natürlich kann das auch immer wieder verändert und abgewandelt werden.

Ich mag diese kleinen Mini – Auszeiten und vielleicht bleibt ja auch davon etwas.

Wer weiß,….

 

Eure

wheelymum

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